Volleyball

Souveräner Sieg von Dynamo SeeWy

SeeWys Naomi Mika (links) gegen Jeannette Häusermann.Wagner

SeeWys Naomi Mika (links) gegen Jeannette Häusermann.Wagner

Seetal/Wynental hat das 1.-Liga-Derby gegen Niederlenz mit 3:1 für sich entschieden, belegt nun den dritten Tabellenplatz und liegt im Fahrplan für die Aufstiegsspiele.

Obwohl sich das Derby in den Sätzen zwei und drei recht ausgeglichen gestaltete, verlor Niederlenz doch klar. Mit etwas Pech, denn mit Captain Karin Dietiker fehlte eine wichtige Spielerin – sie blieb auf ihrer Heimreise von den Ferien im Lötschbergtunnel stecken. Gleichzeitig muss das Team um Trainer Max Keusch derzeit auf zwei verletzte Spielerinnen sowie auf Carmela Fruci verzichten, die ein Austauschjahr verbringt.

Die Aufgabe war äusserst schwierig

So gesehen war die Aufgabe für die Niederlenzerinnen von Anfang an äusserst schwierig. Die 27-jährige Alexandra Stutz gehörte zu den spielbestimmenden Figuren und kämpfte um jeden Ball. Sie feuerte ihre Kameradinnen unermüdlich an. Ihr Fazit: «Wir wussten, dass wir alles geben mussten, um überhaupt eine Chance zu haben.

Letztlich fehlten uns die Konstanz und der Libero.» Ein grosser Nachteil war sicherlich auch, dass Niederlenz keine Ersatzspielerinnen zur Verfügung hatte. So musste Stutz auf einer für sie ungewohnten Position spielen. «Ich fühlte mich dort zwar einigermassen wohl, doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr fehlte mir die Konzentration», sagte Stutz, die normalerweise in der Mitte spielt.

Die mangelnde Konzentration zeigte sich erstmals im dritten Satz, als die Niederlenzerinnen mit 20:15 führten und dann den Satz doch noch abgeben mussten. Schliesslich machte sich im vierten Satz deutlich bemerkbar, dass die Mannschaft um Trainer Max Keusch niemanden zum Einwechseln hatte. So machten die Spielerinnen, die auf ungewohnten Positionen eingesetzt wurden, auch immer mehr Fehler. Niederlenz sollte jedoch über die Barrage den Ligaerhalt in den beiden verbleibenden Spielen noch schaffen.

Auf dem Weg in die NLB

Dass Niederlenz unterlag, kommt allerdings nicht überraschend. Denn Dynamo Seetal/Wynental liegt gegenwärtig auf dem ausgezeichneten dritten Tabellenrang. Das junge Team weist ein Durchschnittsalter von 18,5 Jahren auf und hat vier Juniorinnen als Stammspielerinnen zur Verfügung. Die aufstrebende Mannschaft, die Peter Notter letztes Jahr übernommen hat, ist auf dem besten Weg in die Nationalliga B. «Unser langfristiges Ziel ist es, dass die erste Mannschaft in die Nationalliga B aufsteigt», fordert Notter. «Ich bin zuversichtlich, dass wir den dritten Tabellenrang in unserer Gruppe in den verbleibenden zwei Spielen verteidigen können.»

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