Faustball

Souveräner Qualifikationssieg für die Frauen

Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg - im Bild Sabrina Siegenthaler - haben sich ohne Punktverlust den Qualifikationssieg gesichert.

Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg - im Bild Sabrina Siegenthaler - haben sich ohne Punktverlust den Qualifikationssieg gesichert.

Am dritten Spieltag in der Faustball Nationalliga A konnten sich die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg zwei Siege gutschreiben lassen, während das Männerteam die zweite Niederlage einstecken musste.

Sieben Spiele, sieben Siege und das mit nur gerade vier verlorenen Sätzen – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Und angesichts dieser Zahlen ist es auch keine Überraschung, dass die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg souverän die Qualifikationsphase in der Nationalliga A gewinnen konnten und damit den ersten Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht haben. Entsprechend zufrieden ist Coach Benjamin Marti-Suter mit dem Ergebnis.

Weniger zufrieden ist er dagegen mit dem Auftritt seiner Mannschaft am letzten Spieltag. Vor allem in der ersten Partie gegen das punktlose Schlusslicht Rickenbach-Wilen passte Marti-Suter Einiges nicht. «Wir sind nicht überzeugend aufgetreten, haben zerfahren gespielt und waren verkrampft. Hinzu kamen viele technische Fehler, so dass das Ergebnis wesentlich knapper ausgefallen ist, als wir uns dies zum Ziel gesetzt haben», so Marti-Suter nach dem 3:0-Sieg (11:6, 11:7, 11:6).

Solider Abschluss gegen Neuendorf

Doch seine Mannschaft konnte sich im abschliessenden Spiel gegen Neuendorf steigern. In der Offensive traten die Oberentfelderinnen entschlossener auf und schlugen die Bälle mit der nötigen Überzeugung. Daraus resultierte am Ende ein ungefährdeter 3:0-Erfolg (11:7, 11:4, 11:5). Im Hinblick auf die Playoffs, die in knapp einem Monat anstehen, will Benjamin Marti-Suter mit seinen Spielerinnen nochmals intensiv trainieren. «Wir müssen bei den Abnahmen ruhiger werden und in der Offensive konstanter auftreten, damit wir den Druck hochhalten können, aber weniger Fehler machen», beschreibt er seinen Plan.

Zwei Gesichter gezeigt

Etwas anders präsentiert sich derzeit die Situation der Männer des STV Oberentfelden. Sie haben im dritten Spiel die zweite Niederlage einstecken müssen. Allerdings hat das Team von Trainer Christian Zbinden gegen Widnau und Diepoldsau verloren, also die beiden Equipen, die derzeit verlustpunktlos die Tabelle anführen. Gegen Diepoldsau haben sich die Oberentfelder zu Beginn sehr gut verkauft.

«Wir haben das beste Faustball der bisherigen Saison gespielt und haben die Partie zeitweise gar dominiert», freute sich Zbinden. Doch die Freude hielt nicht bis zum Schluss. Nachdem die Oberentfelder das Duell nach vier Sätzen noch immer ausgeglichen gestalten konnten (2:2), brachen sie im weiteren Verlauf des Spiels ein. Leichte Fehler in der Abnahme und Schwächen beim Service führten dazu, dass Diepoldsau die letzten drei Sätze und damit auch das Spiel für sich entscheiden konnte.

Zwei Siege zu Hause

«Ich habe noch selten erlebt, dass ein ganzes Team in einer Partie solche Leistungsschwankungen hatte. Von absoluter Spitzenklasse bis hin zu den leichtesten Fehlern, die nicht mal einem 3.Ligaspieler unterlaufen dürfen, war alles dabei», so Zbinden. Doch der Coach kann der 2:5-Niederlage gegen Diepoldsau auch Positives abgewinnen.

«Wir haben gesehen, dass wir gegen die besten mithalten können, haben am Ende aber auch knallhart den Spiegel vorgehalten und unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Das nehmen wir als Motivation für die beiden Heimspiele», sagt Zbinden, der gegen Wigoltingen (Sonntag, 10 Uhr, Erlenweg) und Jona zwei Siege fordert.

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