Landhockey

Souverän: Rotweiss Wettingen steigt in die zweithöchste Division auf

In den Gruppenspielen erreichte Rotweiss Wettingen am Europacup zwei Unentschieden und einen Sieg. Der Schweizer Rekordmeister spielte gegen Wien um den Aufstieg und siegte mit 7:0.

In den Gruppenspielen erreichte Rotweiss Wettingen gegen Servette und Cardiff aus Wales zwei Unentschieden sowie einen 9:0-Kantersieg gegen die enttäuschenden Prager. Damit qualifizierte sich der Schweizer Rekordmeister für das Aufstiegsspiel gegen Wien.

Zu Beginn neutralisierten sich die beiden Teams. Doch nach 25 Minuten war es erneut der starke Christian Angst, der sich durchtankte und den Bann brach: Er brachte mit seinem Solo die Wettinger in Führung.

Nur fünf Minuten später versenkte Benjamin Messerli eine kurze Ecke. Noch in den Gruppenspielen klappte diese Standardsituation noch nicht nach Wunsch. Im Aufstiegsspiel konnte der Schweizer Serienmeister gleich fünf Treffer nach einer Straf-Ecke erzielen.

Kurz nach den Seitenwechsel war es erneut Benjamin Messerli, der mit einer weiteren Strafecke für die Vorentscheidung sorgen konnte. Danach spielte das Team um Captain Raphael Steffen und den ehemaligen Bundesligaspieler Manuel Keller immer befreiter und damit besser auf. Am Ende kanterten sie die Österreicher gleich mit 7:0 weg und schaffte den Aufstieg in die zweithöchste europäische Liga äusserst souverän.

Nur zwei Gegentore

Damit haben die Wettinger in den vier Partien nur gerade zwei Gegentreffer hinnehmen müssen. Dies spricht sicherlich für die Abwehr um Nicolas Steffen und Keeper Michael Käufeler. «Das war einfach ein tolles Teamwork. Wir haben als ganze Mannschaft gut nach hinten als auch nach vorne gearbeitet», betont Cheftrainer Kudi Müller. «Aber auch der Staff hat gut funktioniert und die Mannschaft hat Feuer gefangen. So konnte jeder an seine Leistungsgrenze gehen.»

Zusammen mit seinen langjährigen Schützlingen Beni Steinemann, der die Analysen machte, und Peter Fischbach, der mit Müller das Coaching übernahm, haben die drei die Mannschaft jeweils optimal auf den nächsten Gegner vorbereitet.

Servette Genf verpasste die Aufstiegsspiele knapp, konnte sich aber in der Liga halten. Dank des Aufstiegs von Rotweiss Wettingen ist die Schweiz nächste Saison sicherlich in der zweithöchsten europäischen Division dabei. Jetzt müssen die Rotweiss «nur» noch Meister werden, damit sie nächstes Jahr auch international davon profitieren können. Doch auch dort wird es wohl wieder ein hartes Ringen mit Servette geben, waren die Genfer doch auch am Europacup das einzige Team, welches gegen Wettingen zwei Treffer erzielen konnte.

Meistgesehen

Artboard 1