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So haben sich die Aargauer NLC-Teams bisher geschlagen

Mario Saurer führte die Brugger als Captain zum Gruppensieg.

Mario Saurer führte die Brugger als Captain zum Gruppensieg.

Die Gruppenphase in der Nationalliga C ist vorbei und für die sieben Nationalliga-C-Teams der Aktiven aus dem Kanton Aargau steht am kommenden Wochenende der Auftakt in die Auf-/Abstiegsrunde auf dem Programm. Und so haben sich die Teams bisher geschlagen:

Die Männermannschaft des TC Teufenthal ist unbestritten die ambitionierteste der sieben Aargauer NLC-Teams. Die junge Equipe, die mit Ausnahme der Nummer eins Frank Wintermantel ausschliesslcih mit jungen Aargauer Spielern antritt, strebt den erstmaligen Aufstieg in die Nationalliga B an. Der Start dieser Mission ist mit dem überlegenen Gruppensieg gelungen. 6:3 gegen Rapperswil und gleich 9:0 gegen Sursee und Waidberg ZH – die Wynentaler sind auf Kurs. Im ersten Aufstiegsspiel wartet am kommenden Samstag Veveysan. Ein Gegner, den die Teufenthaler auf dem Papier im Griff haben sollten. Mit jeder weiteren der insgesamt maximal vier Aufstiegsrunden dürfte die Konkurrenz jedoch ein Stück stärker werden.

Patrik Hartmeier und sein TC Teufenthal streben den erstmaligen Aufstieg in die Nationalliga B an.

Patrik Hartmeier und sein TC Teufenthal streben den erstmaligen Aufstieg in die Nationalliga B an.

Region Brugg

Gleich alle drei Brugger NLC-Mannschaften haben sich für die Aufstiegsspiele qualifizieren können. Bei den Männern holte sich die Aufsteigertruppe von Captain Mario Saurer gar den Gruppensieg und trifft nun in der ersten Aufstiegsrunde zu Hause auf Pully. Ein Gegner, der durchaus in Reichweite liegt, wenn die Brugger in Bestbesetzung antreten.

Die beiden Frauenteams um Captain Amanda Schneider (Brugg I) und Evelyne Holliger (Brugg II) haben sich beide den zweiten Platz gesichert. Beide haben jeweils ihr Auftaktspiel verloren, sich danach aber mit zwei Siegen zurückgemeldet und für die Aufstiegsspiele qualifiziert. Brugg I trifft auswärts auf Rapperswil, während sich Brugg II mit Peseux duelliert.

Unter Druck: Nathan Eugster vom TC Wohlen Niedermatten kämpft im Duell mit Herrliberg gegen den Abstieg.

Unter Druck: Nathan Eugster vom TC Wohlen Niedermatten kämpft im Duell mit Herrliberg gegen den Abstieg.

Region Lenzburg/Freiamt

Im Gegensatz zur Region Brugg, wo sich alle drei NLC-Teams für die Aufstiegsspiele qualifizieren konnten, ereilte die Region Lenzburg/Freiamt das gegenteilige Schicksal. Alle drei Teams müssen den Gang in die Abstiegsrunde antreten. Nur ein einziger Punkt fehlte den Männern des TC Lenzburg für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen. In der sehr ausgeglichenen Gruppe 15 mussten sie sich aber nach einem Sieg und zwei knappen Niederlagen mit dem dritten Rang zufrieden geben. Sie kämpfen nun gegen Lancy GE um den Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse. Nicht über den vierten und damit letzten Gruppenrang hinaus kamen die Frauen des TC Lenzburg um Captain Simone Bachmann. Sie verloren sämtliche Gruppenspiele. Im Kampf gegen den Abstieg wartet nun das schwierige Auswärtsspiel gegen die nominell stärkere Mannschaft von Genève-Champel.

Dasselbe Schicksal ereilt Aufsteiger Wohlen Niedermatten bei den Männern. In der sehr stark besetzten Gruppe 10 kassierten die Wohler gegen Zürich, Lugano 1903 und Ascona drei deutliche Niederlagen und kämpfen nun im Duell mit Herrliberg gegen den Abstieg. Auch das dürfte eine äusserst schwierige Angelegenheit werden, wenn die Zürcher in Bestbesetzung antreten.

Die Sorgen vom TC Entfelden bewahrheiteten sich nicht: Am kommenden Wochenende bestreitet Selina Kaufmann und ihr Klub das erste Aufstiegsspiel gegen Yverdon.

Die Sorgen vom TC Entfelden bewahrheiteten sich nicht: Am kommenden Wochenende bestreitet Selina Kaufmann und ihr Klub das erste Aufstiegsspiel gegen Yverdon.

Region Aarau

Timo Schwarzmeier, Teamverantwortlicher der Frauenequipe des TC Entfelden, sprach vor der Saison von einer «Knallergruppe». Seine Befürchtungen, dass man gegen Locarno ohne Chancen bleiben werde und sich gegen Allmend Luzern ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickeln würde, waren unbegründet. Die Entfelderinnen holten sich dank drei souveränen Siegen den ersten Platz und bestreiten nun am kommenden Wochenende gegen Yverdon das erste Aufstiegsspiel.

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