Abgeschlagen auf dem letzten Platz beendete Smash 05 Laufenburg-Kaisten die NLA-Playout-Runde. In der Best-of-3-Serie gegen den TSV Jona geht es für die Fricktaler nun um den Verbleib in der höchsten Spielklasse. Jona seinerseits profitiert als Tabellenfünfter davon, dass alle besser klassierten Teams entweder einen möglichen Aufstieg ablehnen oder im Falle der zweiten Mannschaft des TV Schönenwerd nicht in der Nationalliga A spielen dürfen.

Bei Smash ist man sicher nicht unglücklich darüber, «nur» gegen das fünftstärkste Team der NLB zu spielen, auch wenn dies Nachteile mit sich bringt. «Natürlich kennen wir diesen Gegner weniger als die Mannschaften, die weiter vorne klassiert sind», nennt Laufenburg-Kaisten Trainer Marc Fischer den grössten Haken.

Glauben an die eigenen Stärken

Aktive Informationsbeschaffung wie Videoanalysen konnten aber schnell Licht ins Dunkle bringen. Trotzdem verschwendet Fischer nur wenige Gedanken an Stärken und Schwächen des Gegners. Vielmehr konzentriert sich der Fricktaler Coach darauf, dass Smash sein eigenes Spiel durchzieht: «Wir brauchen eine stabile Annahme für unseren Spielaufbau und einen guten Block. Dann haben wir gute Chancen, die Klasse zu halten.» Klingt nach einem simplen Erfolgsrezept. Doch Fischer ergänzt: «Es ist eigentlich immer das Gleiche, nur hat es halt in der Vergangenheit nicht immer gut funktioniert.»

Auch das Team selber glaubt gemäss Fischer an einen erfolgreichen Ausgang der Auf-/Abstiegsrunde. Nicht zuletzt weil die Verletzungssorgen, welche Smash durch die Saison begleiteten, kleiner werden. Wahrscheinlich werden alle Spieler mindestens für einen Teileinsatz zur Verfügung stehen, «auch wenn wohl nicht alle in Topform antreten werden», sagt Fischer.

Heisser Sommer für Trainerstab

Unabhängig vom Ausgang dieser Serie, wird die Arbeit für Marc Fischer und sein Trainerteam im Hinblick auf die kommende Saison nicht weniger werden. Dass die Mannschaft in dieser Form nicht zusammenbleiben wird, zeichnet sich jetzt schon ab. Abgänge wird es sowohl bei einem Ligaerhalt als auch bei einer Relegation geben. Fischer bestätigt, dass einigen Spielern der Aufwand in der NLA zu gross wird, andere möchten auch im Falle eines Abstieges weiterhin in der Schweizer Spitzenklasse Volleyball spielen. Weil die anstehende Aufgabe zu wichtig ist, hat man bisher noch keine detaillierten Gespräche geführt. Der Fokus liegt voll und ganz bei den Spielen gegen die Ostschweizer.

Morgen um 17 Uhr startet die Serie in Jona. Spiel zwei findet eine Woche später in der Sporthalle Blauen in Laufenburg statt.