Volleyball
Smash 05 schlägt gegen Züri Unterland zu oft daneben und verliert

Die NLA-Volleyballer von Laufenburg-Kaisten verlieren zu Hause gegen Züri Unterland nach vielen Auf und Abs mit 0:3. Schwierigkeiten in der Annahme und zu viele Eigenfehler führten zum schlussendlich deutlichen Resultat gegen den Tabellensechsten.

Marc Fischer
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Laufenburg-Kaistens Mario Juric holt aus zu einem Smash. FREI/Archiv

Laufenburg-Kaistens Mario Juric holt aus zu einem Smash. FREI/Archiv

GERRY FREI

Im ersten NLA-Spiel des neuen Jahres war Züri Unterland zu Gast bei Laufenburg-Kaisten im Fricktal. Bei den Zürchern stand erstmals der ukrainische Neuzugang Nasibullin in der Startformation. In einer Partie mit vielen Auf und Abs setzten sich die Gäste schlussendlich klar mit 3:0 durch.

Zu Beginn mit Mühe in der Annahme

Züri Unterland erwischte den besseren Start. Smash 05 bekundete nach der Weihnachtspause vor allem in der Annahme einige Anlaufschwierigkeiten. Nasibullin und Herrera deckten die Fricktaler Annahmespieler mit harten Sprungservices ein. Nach der ersten technischen Auszeit fand Laufenburg-Kaisten dann aber besser ins Spiel und gestaltete die Partie offen.

Mobiliar Topscorer Mike Moor bewies dann, dass auch die Fricktaler Services druckvoll und präzise sind – gleich vier Winner am Stück schlug er und brachte das Heimteam so in Führung. Die Gäste fanden jedoch den Tritt wieder und könnten den Druck nochmals erhöhen. Smash 05 seinerseits beging nun plötzlich Eigenfehler im Angriff und so ging der erste Satz an Züri Unterland.

Im zweiten Durchgang rannten die Fricktaler stets einem Rückstand hinterher. Immer wieder gelang es ihnen dank guten Aktionen in Block oder Verteidigung oder mit druckvollen Services einige Punkte aufzuholen. Meist folgte aber umgehend wieder ein unerzwungener Fehler oder die starken Aussen- und Diagonalangreifer von Züri Unterland hatten eine passende Antwort parat.

Smash 05 hielt sich lange im Satz

Nach der Zehnminutenpause wollte Laufenburg-Kaisten die Partie mit neuem Elan noch einmal neu lancieren. Doch das Team von Trainer Marc Fischer wurde gleich von einer Zürcher-Serviceserie kalt erwischt. Hinzu kamen Diskussionen mit dem Schiedsrichter, der verschiedentlich umstrittene Entscheide zuungunsten der Fricktaler fällte. Gerade als man ein Debakel befürchten musste, kamen die Fricktaler aber wieder auf den richtigen Weg.

Dank starken Services kämpften sie sich zurück und hielten den Satz lange doch noch offen, ehe sie auf einen erneuten Zwischenspurt der Gäste nicht mehr reagieren konnten und den dritten Satz (20:25) und somit das Spiel verloren.

Am kommenden Samstag müssen die Fricktaler nach Genf reisen. In der Woche darauf ist Meister Lugano zu Gast in der Sporthalle Hofstatt in Kaisten.