Was für ein schönes Abschiedsgeschenk: Nach den Feierlichkeiten mit dem Überreichen des Maturitätszeugnisses am Samstag überreichte Silvan Widmer dem FC-Aarau-Berichterstatter ein FCA-Trikot mit der Nummer 4 und bedankte sich damit für die zahlreichen Artikel in der «Aargauer Zeitung» während der vergangenen zwei Saisons.

«Ruedi Kuhn hat mich auf meinem Weg vom Team Aargau über die erste Mannschaft des FC Aarau bis hin zu meinem Transfer zu Udinese begleitet», sagt Widmer.

«Seine Stories waren äusserst interessant, manchmal kritisch, entsprachen aber immer den Tatsachen. Ich möchte ihm dafür danken. Das FCA-Trikot soll ein Andenken an die gemeinsame Zeit im Brügglifeld sein. Vor allem aber soll es ihm Freude bereiten.» Das ist Widmer zweifellos gelungen.

Genau 70 Spiele mit Aarau

Der Abwehrspieler absolvierte mit dem FCA-Leibchen mit der Nummer 4 in den Saisons 2011/12 und 2012/13 exakt 70 Spiele. In den 65 Meisterschaftspartien erzielte er elf Tore.

Sein Debüt gab Widmer am 23. Juli 2011 beim 2:1-Sieg in Winterthur. Seine Sternstunde erlebte der 20-Jährige am 1. April 2013. An diesem Tag schoss das Ausnahmetalent beim 3:1-Sieg im Derby gegen den FC Wohlen drei Tore und wurde zum Matchwinner.

Am Sonntag reist der frischgebackene Maturant mit seiner Freundin Céline nach Udine. Mit dabei auf der Reise ins Friaul ist auch Widmers Berater Fredy Strasser. Am Montag um 16 Uhr trainiert der Abwehrspieler erstmals mit dem italienischen Serie-A-Klub Udinese.

In den nächsten Wochen und Monaten wird sich zeigen, ob Trainer Francesco Guidolin auf den jungen Mann aus Würenlos setzen wird oder nicht. Widmers Ziel bis Ende dieses Jahres ist klar: Der 21-Jährige will mit Udinese Teileinsätze bestreiten und damit die Basis für einen Stammplatz in der zweiten Saisonhälfte legen.