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Silvan Dillier feiert in Frankreich einen Prestigeerfolg

Der Schneisinger setzt sich an der Tour de Normandie durch. Kurz vor Ende der einwöchigen Rundfahrt ergatterte er sich das Leadertrikot und gab es nicht mehr ab.

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Silvan Dillier (vorn) jubelt über den Erfolg in Frankreich.

Silvan Dillier (vorn) jubelt über den Erfolg in Frankreich.

KEYSTONE

An der Tour de Normandie machten es Silvan Dillier und Alexandre Blain im Final spannend. Auf dem 137 Kilometer langen Tagesabschnitt gewann der Franzose einen Zwischensprint und sicherte sich einen Zeitbonus von drei Sekunden. Aber auch Dillier ersprintete mit dem dritten Rang eine Sekunde. Tino Thömel (Team NSP-Ghost) gewann die letzte Etappe, Dillier wurde 15. Dylan Van Baarle (Rabobank Development Team) wurde Gesamtdritter mit einem Rückstand von acht Sekunden.

«Das ist ganz sicher der bisher grossartigste Sieg für mich», jubelte der Schweizer Silvan Dillier. «Es ist ein Gesamtsieg und ich habe nie zuvor eine Rundfahrt gewonnen. Das ist wirklich speziell. Ich bin so glücklich. Mein Team hat perfekte Arbeit für mich geleistet. Sie haben mich den ganzen Tag beschützt. Sie haben die ganze Woche über grossartig gearbeitet», bedankte sich der Sieger.
Erstes Ziel erreicht
Silvan Dillier, 22 Jahre alt, gewann zudem die Wertung des besten Jungprofis im UCI-Rennen der Kategorie 2.2. In seiner jungen Karriere blickt er bereits auf zahlreiche Erfolge zurück. Er holte den Schweizer U-23-Meistertitel im Zeitfahren (2010 und 2012), einen im Strassenwettbewerb (2009) und U-23-EM-Titel auf der Bahn in der Verfolgung und im Madison (beide 2012). Folgende Teamkollegen halfen Silvan Dillier, den historischen Premierensieg zu erobern: T.J. Eisenhart (USA), Stefan Küng (SUI), Igniazio Moser (ITA), Jakub Novak (CZE) und Loïc Vliegen (BEL).

Ein noch perfekterer Start in die Saison wäre nicht möglich gewesen, freute sich auch BMC Development Team Manager Rik Verbrugghe. «Das Team war wirklich die ganze Woche über stark und fuhr perfekt. Wir fahren heuer das erste Jahr unser Programm, das war unser erstes Etappenrennen und unser erstes Saisonziel. Und wir kommen mit einem Sieg in der Tasche zurück. Das ist unglaublich.»

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