Faustball

Silber für die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg

Geraldine Vogel und ihre Teamkolleginnen des STV Oberentfelden-Amsteg erkämpften sich die Silbermedaille.

Geraldine Vogel und ihre Teamkolleginnen des STV Oberentfelden-Amsteg erkämpften sich die Silbermedaille.

Am Finalevent in Elgg sichern sich die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg die Silbermedaille. Gegen den grossen Favoriten Jona blieben sie dabei ohne Satzgewinn. Die Männer gingen leer aus.

Die Silbermedaille gabs für die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg bereits vor sieben Monaten. Damals hatte das Team von Trainer Benjamin Marti-Suter in der Qualifikation sämtliche Spiele gewonnen und verlor ausgerechnet im Final gegen Jona das erste Match der Saison. Diesmal standen sich die beiden Teams wieder im Final gegenüber. Allerdings mit umgekehrten Vorzeichen: Jona war bis dato noch unbesiegt, die Oberentfelderinnen hatten sich dagegen nach einer eher durchzogenen Saison als Qualifikationsdritte erst in der letzten Runde überhaupt für die Playoffs qualifiziert und hatten den Halbfinal gegen Embrach nur ganz knapp mit 3:2-Sätzen gewonnen.

Mit angezogener Handbremse

Jona war diesmal also der klare Favorit, doch die Oberentfelderinnen hätten sich nur zu gerne für die Finalniederlage in der Halle revanchiert. Der Start in die Partie missriet dann aber. «Wir spielten zu verhalten und waren nervös. Das war genau das, was wir verhindern wollten», so Marti-Suter. Entsprechend klar ging der erste Satz an Jona (11:3). In der Folge konnten die Oberentfelderinnen das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten. In den entscheidenden Situationen waren die Spielerinnen des TSV Jona aber einen Tick konstanter. Mit 14:12 und 12:10 gingen daher auch die nächsten beiden Sätze an Jona, das sich damit verdientermassen den Titel sicherte.

«Uns hat zum Schluss der unbändige Wille gefehlt, auch in den entscheidenden Situationen mutig zu agieren und mit dem nötigen Risiko zu spielen. Wenn man mit etwas angezogener Handbremse spielt, reicht das gegen Jona nicht», bilanzierte Marti-Suter. Dennoch ist der Mann an der Seitenlinie zufrieden mit der gesamten Saison seines Teams. «Dieser zweite Platz ist in Ordnung und wir haben in einer Saison mit vielen Ups und Downs das Maximum herausgeholt.»

Reife Leistung

Genau das ist auch den Männern des STV Oberentfelden geglückt. Zwar konnte das Team von Trainer Christian Zbinden keine Medaille gewinnen, aber in einer Saison, in der sie aufgrund von Verletzungen praktisch an keinem Spieltag mit dem kompletten Kader auflaufen konnten, ist der vierte Rang eine beachtliche Leistung. Nachdem sich die Oberentfelder – genau wie die Frauen – erst am letzten Spieltag der Qualifikation die Teilnahme am Finalevent in Elgg sichern konnten, erreichten sie dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung beim 4:3-Sieg gegen Walzenhausen das Bronzespiel.

Manuel Mosimann (rechts) und Angreifer Sascha Hagmann ging mit ihrem Team leer aus und mussten sich mit Rang vier begnügen.

Manuel Mosimann (rechts) und Angreifer Sascha Hagmann ging mit ihrem Team leer aus und mussten sich mit Rang vier begnügen.

Dort war Widnau dann aber nach einem starken Start der Oberentfelder eine Nummer zu gross und diese mussten sich mit 1:4 geschlagen geben. «Wir hatten das Momentum zu Beginn auf unserer Seite, konnten das Spiel aber nicht für uns entscheiden. Das ist im ersten Moment natürlich enttäuschend, denn so haben wir die Medaille verpasst. Betrachtet man aber die ganze Saison, die ein ziemliches Chaos war, ist dieser vierte Rang eine reife Leistung», analysierte Christian Zbinden.

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