Handball NLB
Siggenthal/Vom Stein Baden empfängt den TV Solothurn zum Abschluss der Vorrunde

Die Derby-Niederlage ist abgehakt, jetzt heisst es für die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden noch einmal Gas geben vor der Winterpause.

Frederic Härri
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Dylan Brandt beim Sprungwurf. Der 17-Jährige gehört schon in seiner ersten NLB-Saison zu den Leistungsträgern bei Siggenthal.

Dylan Brandt beim Sprungwurf. Der 17-Jährige gehört schon in seiner ersten NLB-Saison zu den Leistungsträgern bei Siggenthal.

Zur Verfügung gestellt

Das Limmat-Derby am vergangenen Samstag war eine klare Sache. Die Siggenthaler gingen als krasser Aussenseiter ins Spiel gegen den STV Baden und hatten also nichts zu verlieren. Doch anstatt mutig und frech aufzuspielen, liessen sie von Anfang an Durchsetzungsvermögen und Spielwitz vermissen und lagen schnell hoch in Rückstand. Auch nach der Pause das gleiche Bild: Städtli dominierte und siegte schliesslich diskussionslos mit 26:19.

Diese Niederlage gilt es für die Siggenthaler Spieler jetzt schnell aus den Köpfen zu verbannen und sich auf das Heimspiel zum Abschluss der Vorrunde zu konzentrieren. Die HSG Siggenthal empfängt den TV Solothurn, der bislang eine überzeugende Saison spielt. 14 Punkte aus 12 Spielen bedeuten Rang 4 für die Solothurner, die schon in der vergangenen Spielzeit oben mitspielten und auf Rang 5 abschlossen. Damals wie heute haben die Solothurner mit Spielertrainer Marco Kurth einen der absoluten Topspieler der Liga in ihren Reihen. Der Aufbauspieler war letzte Saison zweitbester Scorer der gesamten Liga und steht mit seinen 85 Toren auch heuer wieder in den Top 3 der Scorerliste. Ansonsten verfügt der TV Solothurn über eine junge, spielfreudige Mannschaft, die ihre Pflichtaufgaben gegen schlechter klassierte Teams bislang souverän gelöst hat.

Es muss eine Steigerung her

Damit das Team von Sascha Schönholzer gegen ein starkes Solothurn dennoch zwei Punkte unter den Weihnachtsbaum legen kann, muss eine Steigerung im Vergleich zur Vorwoche her. Hinten sollte man wieder stabiler stehen und in der Offensive müssen bessere Lösungen gefunden werden. Die Mannschaft hat nun die Chance zu beweisen, dass sie ins Mittelfeld der Liga gehört.