Im 1/16 Final des Schweizer Cupspiels um 16.00 Uhr trifft die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden auf die NLA Mannschaft Fortitudo Gossau. Im Normalfall ist dieses Spiel eigentlich ein klarer Fall für das Team aus dem Oberhaus. Mit einer geschlossenen Teamleistung möchten die Aargauer das Spiel aber möglichst lange offen halten und den Schwung aus der Meisterschaft in ein erfolgreiches Spiel umsetzen. Wer weiss, wie sich die Spielgemeinschaft durch die Zuschauer pushen lässt. Mit grosser Unterstützung von den Zuschauerrängen lässt sich vielleicht Unmögliches möglich machen.

Durch einen Sieg könnten die Siggenthaler Geschichte schreiben und erstmals einen A-Ligisten im Cup eliminieren! Vor drei Jahren fand die gleiche Paarung im Cup schon einmal statt. Die St. Gallern, die damals mit 30:35 siegreich waren, besassen damals im überragenden Benjamin Geisser (14 Tore) einen Spieler, der unmittelbar darauf von den Kadetten Schaffhausen wegtransferiert wurde. Auf Seiten Goliaths fehlten verletzungsbedingt die Moser Brüder und der ausgezeichnet in die Bresche gesprungene Renato Meier (sechs Tore) fiel nach einem rüden Foul im Gegenstoss für längere Zeit verletzt aus.

Gossau steckt im Abstiegskampf

Fortitudo Gossau kämpft in der aktuellen NLA Meisterschaft am Tabellenende. Nach sechs Spielen mit ebenso vielen Niederlagen stehen die St. Galler einsam am Tabellenende. Es ist davon auszugehen, dass die Ostschweizer bis Saisonende das Abstiegsgespenst im Nacken haben werden. Da bislang kein Spiel gewonnen werden konnte, möchten sie sich im Schweizer Cup schadlos halten und ein kleines Erfolgserlebnis feiern.
Man kann also davon ausgehen, dass der Gegner die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden nicht auf die leichte Schulter nimmt. Im vergangen Mai konnte Fortitudo Gossau den Abstieg gegen den TV Endingen in zwei Spielen im Playoff mit einem Tor in den letzten Sekunden äusserst knapp vermeiden.
Die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden hat nun die Gelegenheit für den Nachbarverein aus dem Surbtal Revanche zu nehmen. Ein Kräftemessen in einem Heimspiel mit einem Oberklassigen sollte Motivation genug sein, an die Leistungsgrenze zu gehen!