Handball
Siegen auf Kosten des Ex-Klubs: Jonas Buholzer will den ersten Heimsieg

Neuzuzug Jonas Buholzer strebt morgen im NLA-Heimspiel gegen Kriens-Luzern mit dem HSC Suhr Aarau den ersten Saisonsieg an. Es ist ein Treffen mit den ehemaligen Teamkollegen.

Fabian Sangines
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Wollen den ersten Saisonsieg: Der HSC Suhr-Aarau, hier mit Nicolas Sutter (Mitte).

Wollen den ersten Saisonsieg: Der HSC Suhr-Aarau, hier mit Nicolas Sutter (Mitte).

foto-net / Alexander Wagner

Den Saisonstart hat man sich bei Suhr Aarau sicherlich anders vorgestellt. Ersatzgeschwächt musste der Aufsteiger in den ersten Runden gleich bei den Topteams Pfadi Winterthur, Kadetten Schaffhausen und Wacker Thun auswärts antreten. Auch deshalb stehen die Aargauer nach fünf Spielen mit erst einem Punkt am Tabellenende der NLA.

Eckpfeiler fehlen

Dennoch hält sich die Beunruhigung beim HSC Suhr Aarau in Grenzen. «Als Aufsteiger müssen wir uns zuerst noch an den höheren Rhythmus gewöhnen», sagt Sportchef Martin Suter und ergänzt: «Zudem konnten wir in dieser Spielzeit noch nie in Bestbesetzung antreten.» Dies wird auch morgen gegen Kriens-Luzern der Fall sein – mit Robert Konecnik und Nachwuchs-Nationalspieler Nicolas Suter werden zwei Eckpfeiler verletzungsbedingt fehlen. «Die beiden werden aber voraussichtlich in einer Woche gegen Stäfa wieder einsatzbereit sein», sagt Suter.

Glücklich dank Spielpraxis

Speziell wird das Aufeinandertreffen mit dem aktuellen Tabellenvierten für Neuzugang Jonas Buholzer. Der 20-Jährige ist auf diese Saison hin von Kriens-Luzern in den Aargau gewechselt. «Ich freue mich natürlich sehr auf das Spiel gegen meine ehemaligen Teamkollegen. Ausserdem ist es mein erstes Heimspiel mit Suhr Aarau», sagt Buholzer. Der Flügelspieler hat in der Innerschweiz nicht die Anzahl Spielminuten erhalten, die er sich erhofft hatte – und fand sein Glück beim Aargauer Aufsteiger. Trotz der derzeit prekären Tabellenlage bereut Buholzer den Wechsel keinesfalls – im Gegenteil: «Wenn man regelmässig spielt, ist man automatisch glücklicher. Dazu wurde ich schnell und gut in die Mannschaft integriert.»

Mission Ligaerhalt

Und was hat sich verändert? «Bei Kriens-Luzern gibt es mehrere Spieler, die auf dem Platz den Unterschied ausmachen können. Wir hingegen müssen uns den Sieg als Mannschaft erkämpfen», sagt Buholzer. Dies wird auch gegen den Favoriten aus dem Kanton Luzern nötig sein, um mit einem Vollerfolg die Mission Ligaerhalt einzuläuten. «Wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen und ohne Angst aufspielen, dann haben wir eine Chance.» Buholzer will morgen um 17 Uhr gewinnen – auf Kosten des Ex-Klubs.

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