Luca Colombi (U21) und Mathias Hilfiker (U15) sind die besten Jungschützen ihrer Altersklasse im Aargau. Mit den Resultaten aus dem Feldschiessen, dem Wettschiessen und dem Obligatorisch-Programm qualifizierten sie sich für den Kantonalfinal in Hausen.

In der U21-Altersklasse waren 50 Jungschützen finalberechtigt, in der U15-Kategorie 10. „Wir sind turnusgemäss im Herzen des Aargaus zu Gast“, erklärte Hans Widmer, im Aargauer Schiesssportverband (AGSV) für das Jungschützenwesen verantwortlich.

Freiämter Wettkampftyp

Als U15-Sieger kürte Widmer den Boswiler Mathias Hilfiker. Mit einem Resultat von 88 Punkten bei einem Maximum von 100 verwies der Freiämter Lars Morgenthaler (Scherz/Schinznach-Bad/87 Punkte) und den Boswiler Vereinskollegen Tom Burri (84) auf die Ehrenplätze. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Hilfiker nach der Rangverkündigung. Erwartet habe er die Goldmedaille nicht. „Letztes Jahr war ich mit 89 Punkten Zweiter.“ Überraschend sei das gute Resultat für ihn nicht gewesen, „obwohl es in letzter Zeit im Training nicht gut lief. Aber im Wettkampf kann ich mich oft steigern.“ Entsprechend hat Hilfiker bereits kantonale und nationale Titel gewonnen.

Sich keinen Stress gemacht

Zufrieden zeigte sich in Hausen auch der Holderbanker Luca Colombi. Erstmals erreichte er den Ausstich der besten acht Schützen und zeigte dort Nervenstärke. Mit 91 Punkten aus dem Vorprogramm und 88 im zweiten Durchgang setzte er sich mit einem Total von 179 an die Spitze. Um Silber und Bronze gab es einen harten Kampf. Joshua Stutz (SG Bremgarten) und Daniel Madoery (Magden) wiesen nach 20 Schüssen je 178 Zähler auf. Das Stechen gewann Stutz mit 96:88 Punkten.

Sieger Colombi sagt, der Aargauer Meistertitel sei sein bisher grösster Erfolg. Das Erfolgsrezept? „Ich habe mir keinen Stress gemacht, mich nicht unter Druck gesetzt und mein Bestes gegeben.“

Die U15-Medaillengewinner (v.l.): Lars Morgenthaler (2.), Mathias Hilfiker (1.) und der drittklassierte Tomi Burri.

Die U15-Medaillengewinner (v.l.): Lars Morgenthaler (2.), Mathias Hilfiker (1.) und der drittklassierte Tomi Burri.