NLB-Volleyball
Sieg gegen Lausanne, Niederlage in Genf – Laufenburg-Kaisten derzeit auf Rang 2

Es war ein Doppelwochenende mit Hochs und Tief. Das NLB-Team von Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten nimmt nach einem Sieg gegen Lausanne und einer Niederlage gegen Genf drei Punkte aus der Romandie mit ins Fricktal.

Melanie Kägi
Merken
Drucken
Teilen
Während zu Beginn noch einige Bälle wegspickten, wurde der Block umso stärker, je länger das Spiel lief.

Während zu Beginn noch einige Bälle wegspickten, wurde der Block umso stärker, je länger das Spiel lief.

Zur Verfügung gestellt

Ziel waren vier Punkte, raus kamen drei. Dieses Wochenende musste das NLB-Team von Laufenburg-Kaisten in die Romandie reisen. Am Samstag traten sie gegen Lausanne UC an, am Sonntag gegen Servette-Star Onex. Mit den drei Punkten rangieren sie derzeit auf Rang zwei, haben aber ein Spiel mehr auf dem Konto und könnten daher noch von Volley Schönenwerd überholt werden.

Zum Auftakt gastierte das Fricktaler NLB-Team am Samstag in Lausanne. Ein Spiel, das nach Mass von Laufenburg-Kaisten lief. Sie konnten bereits zu Beginn den Gegner unter Druck setzen, hatten einzig Pech mit den Blocks. Die Fricktaler standen zwar gut, konnten den Ball aber nicht in die gegnerische Hälfte drücken und schenkten so des Öfteren Lausanne den Punkt.

Im zweiten Durchgang bauten die Fricktaler etwas Konzentration ab und Lausanne kam besser ins Spiel. Es blieb aber bei diesem Mini-Tief, Laufenburg-Kaisten konnte in den Sätzen 3 und 4 wieder aufdrehen – vor allem in Person von Jörg Ebner. Der Mittelblocker konnte seine Angriffe durchbringen und stand auch im Block wie eine Wand. Der Gast aus dem Aargau holte verdient die ersten drei Punkte in der Romandie.

Wende am Sonntag

Auch ins Spiel am Sonntag gegen Servette-Star Onex sind die Fricktaler solide gestartet. Wie am Samstag war der Block zu Beginn nicht zu, bis Captain Stjepan Grigic der ersten direkten Blockpunkt zur 10:9-Führung machte. Laufenburg-Kaisten übernahm auch jetzt die Oberhand im Spiel, bis ein krasser Fehlentscheid des Schiedsrichter zugunsten des Heimteams die Fricktaler aus ihrem Konzept brachte. Der Schluss des Start- und zweiten Satzes lief komplett an den Fricktalern vorbei. Sie kamen im Angriff nicht am Block vorbei, und wenn, dann hatten die Genfer immer noch eine Hand am Ball.

Laufenburg-Kaisten wechselte bereits Mitte des zweiten Durchganges das halbe Team, im dritten Durchgang zeigte es den gewünschten Effekt. Dario Schmid konnte über die Dia-Position druckvoll angreifen, Severin Hekele als Mittelblocker ebenso durch die Mitte. Die Fricktaler kamen nun endlich im Spiel an und konnten den Satz zu ihren Gunsten beenden. Auch der Start in den vierten Durchgang glückte, Lucian Jachowicz konnte druckvoll servieren und sie schafften eine 7:0-Führung. Wieder einige heikle Entscheide des Schiedsrichter-Gespanns führten zu Diskussionen, der Höhepunkt war die rote Karte wegen Reklamierens gegen Jachowicz. Danach war wieder das Side-Out-Spiel der Fricktaler unkonstant und die Genfer konnten zum 17:17 ausgleichen.

In der Schlussphase war es wieder ausgeglichen, einige wenige Unkonzentriertheiten der Fricktaler waren aber genügend, sodass Servette-Star Onex schlussendlich als Sieger vom Platz ging.

Matchvorschau:

Am Samstag ist das letzte Spiel dieser Saison. Laufenburg-Kaisten trifft auf den SV Mizuno Olten, Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Sporthalle Blauen in Laufenburg.