1. Liga

Sieben Tore im Esp: Der FC Baden kann doch noch gewinnen

Patrick Muff und der FC Baden gewinnen gegen den Tabellenletzten Zug 94 mit 5:2.

Patrick Muff und der FC Baden gewinnen gegen den Tabellenletzten Zug 94 mit 5:2.

Nach einem sieglosen Monat und drei Unentschieden in Serie setzt sich der FC Baden zu Hause mit 5:2 gegen Zug 94 durch. Der Badener-Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten von 2:2 auf 4:2 entschied die Partie zu Gunsten des Heimteams.

Wenn er sich den Ball setzt, wird es gefährlich. Im 1.-Liga-Spiel zwischen dem FC Baden und Zug 94 kommt FCB-Captain Luca Ladner nach rund einer Stunde zu einer Freistoss-Möglichkeit nahe des Strafraums. Der Routinier lässt sich nicht zweimal bitten, hämmert den Ball in die Maschen und stellt die Weichen auf Sieg. Allerdings musste sein Team dafür einen Umweg gehen.

Baden ist in der Startphase die aktivere Mannschaft und versucht, gleich von Anfang an offensiv ein Zeichen zu setzen. Das Zuger Schlusslicht wirkt zu Beginn leicht verunsichert, gar ängstlich. Dies nutzt FCB-Topskorer Christopher Teichmann aus und bringt seine Farben nach 20 Minuten in Führung. Der Badener Stürmer wird von Teamkollege Stefano Cirelli bilderbuchmässig lanciert und braucht nur noch zum 1:0 einzuschieben.

Fahrlässig gehen die Badener allerdings in der Folge mit der Führung um. Nur drei Zeigerumdrehungen nach dem Torjubel des Heimteams gleicht Aleksandar Radovic per Kopf nach einem Eckball aus. Es war dies der erste Vorstoss der Zuger. „Aus dem Nichts erhalten wir das 1:1“, resümiert FCB-Assistenztrainer Rino Luongo, der anstelle des gesperrten Cheftrainers Ranko Jakovljevic die Mannschaft an der Seitenlinie betreute. „Dann werden wir ängstlich, ziehen uns zurück und Fehler schleichen sich ein“, fügt er an.

Es kommt gar noch schlimmer Nach einer halben Stunde verlieren die Badener im Spielaufbau den Ball im Mittelfeld. Dann geht es schnell. Die Zuger schalten um und Captain Ruben Burkard zieht ab: 2:1 für die Gäste nach einer halben Stunde. Zum perfekten Zeitpunkt kann der FCB indes noch ausgleichen. Mit dem Pausenpfiff legt Teichmann auf Dejan Jakovljevic auf, welcher ohne Mühe den Ausgleich erzielen kann. „Ich ärgere mich, dass wir zwei Tore aus dem Nichts erhalten haben“, meint Trainer Jakovljevic, der die Partie von der Tribüne beobachtete. „Mental entscheidend war das 2:2“, fügt er froh an.

Drei Tore innerhalb von acht Minuten

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit kommt Baden wieder gefährlicher und engagierter aus der Kabine. „Wir haben mutiger und frecher nach vorne gespielt und den Gegner laufen lassen“, lobt Luongo seine Equipe. Nach dem 3:2-Führungstreffer von Ladner ist der Bann gebrochen. Nur zwei Minuten später erhöht Jakovljevic zum 4:2. Kurz darauf trägt sich auch Nikola Maksimovic mit seinem 5:2 in die Torschützenliste ein und besiegelt damit den längst fälligen Sieg.

Fast einen Monat musste sich die Esp-Truppe gedulden, bis man wieder einen Sieg bejubeln durfte (4:2 gegen Muttenz). Gegen Zug beendet Baden nun endlich die Durststrecke von drei Unentschieden in Serie und meldet sich zurück im Kampf um die Spitzenplätze.

In der nächsten Runde fordert der FCB auswärts GC II. Am Freitag, 4. Oktober 2019, trifft die Esp-Truppe auf den Zürcher Nachwuchs. Spielbeginn auf dem Campus Niederhasli ist um 19:45 Uhr. Beide Teams sind vorne mit dabei, beide Teams wollen weiter punkten und dabei einem direkten Konkurrenten ein Bein stellen.

Haben Sie die Partie verpasst? Lesen Sie alles zum Sieben-Torespiel im Ticker nach.

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