FC Aarau
Sieben Spieler ungenügend: Das sind die Noten zur Heimniederlage gegen Lausanne

Ein absoluter Horrorstart – drei Lausanner Treffer in den ersten elf Minuten – sorgt dafür, dass der FC Aarau nun mit einem 10-Punkte-Rückstand auf die Tabellenspitze dasteht. Auch wenn sich die Aarauer in der zweiten Halbzeit steigerten, kann ein solch desolates Abwehrverhalten in der Startphase nicht akzeptiert werden. Dementsprechend holen sich nur 7 von 15 eingesetzten Spielern eine genügende Note ab.

Nik Dömer
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Serey Die wird in der Nachspielzeit vom Platz gestellt.

Serey Die wird in der Nachspielzeit vom Platz gestellt.

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Nicholas Ammeter: Note 4,5 – Bleibt beim ersten und dritten Gegentreffer machtlos, allerdings verpasst er es beim Freistoss zum 0:2 die Flanke zu entschärfen. In der zweiten Hälfte bekommt er deutlich weniger Arbeit und zeigt eine solide Leistung.
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Raoul Giger: Note 3,5 – Das 0:3 wird eingeleitet, weil Giger nicht an seinem Gegner dranbleibt. Sonst bleibt er eher unauffällig.
Giuseppe Leo: Note 3,5 – Steht beim 0:2 total im Schilf und verliert das entscheidende Kopfballduell. In der zweiten Halbzeit zwar mit weniger Fehler, aber auch deutlich weniger Arbeit.
Marco Thaler: Note 3,5 – Wird beim Konter zum 0:3 von Aldin Turkes gnadenlos überlaufen. Kann die Fehlerquote anschliessend gering halten, aber der Leader in der Verteidigung – den Aarau so dringend bräuchte – ist er definitiv noch nicht.
Damir Mehidic: Note 4 – Man merkt, dass er sich langsam besser auf seiner Position zurecht kommt. Nach vorne hat er den Antrieb, defensiv dafür weiterhin fehleranfällig.
Serey Die: Note 4 – Schaut beim 0:1 regungslos zu und findet auch danach nicht zu seiner guten Form aus den vergangenen Partien. Die Gelb-Rote Karte in der Nachspielzeit ist der Beweis dafür, dass es nicht sein Spiel war.
Elsad Zverotic: Note 4,5 – Bringt nach dem Horrorstart Ruhe ins Spiel und peitscht seine Jungs nach vorne. Vergibt in der 52. Minute eine absolute Topchance, dafür bewahrt er sein Team mit einer herrlichen Grätsche vor dem vierten Gegentreffer.
Kevin Spadanuda: Note 4,5 – Versucht Chancen zu kreieren und gewinnt wichtige Zweikämpfe. Ein Lichtblick im Aarauer Angriff. Warum er zur Halbzeit raus muss, ist Sache des Trainers.
Markus Neumayr: Note 4 – Seine Standardkünste sind unbestritten, aber von einem Routinier auf der 10er Position muss einfach mehr kommen.
Petar Misic: Note 3,5 – Hat gute Ansätze, verliert im Angriff aber zu viele Bälle. Seine Auswechslung in der Halbzeit ist daher gerechtfertigt.
Stefan Maierhofer: Note 3,5 – Findet den Zugriff in die Partie nicht und leistet sich viele Fehlpässe. Sein gefährlicher Kopfball in der 30. Minute bleibt das einzige Highlight des Österreichers während 45 Minuten Arbeitszeit.
Patrick Rossini: Note 4,5 – Wird nach der Pause eingewechselt uns sorgt vier Minuten später mit seiner Hereingabe für das Lausanner Eigentor. Seine weiteren Bemühungen in der Offensive bleiben jedoch unbelohnt.
Gezim Pepsi: Note 3,5 – Hat zwar gute Ideen im Angriff, leistet sich aber auch zu viele Eigenfehler. Kann aber mit seiner Einwechslung nicht den gewünschten Schwung nach vorne liefern.
Ivan Alounga: Note 3,5 – Serviert Zverotic eine absolute Topchance auf dem Silbertablett, sonst bleibt er aber unauffällig und kann kaum für Torgefahr sorgen.
Donat Rrudhani: Note – Wird in der 80. Minute eingewechselt.

Nicholas Ammeter: Note 4,5 – Bleibt beim ersten und dritten Gegentreffer machtlos, allerdings verpasst er es beim Freistoss zum 0:2 die Flanke zu entschärfen. In der zweiten Hälfte bekommt er deutlich weniger Arbeit und zeigt eine solide Leistung.

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Matchbericht

Das sagen Gezim Pepsi und Cheftrainer Patrick Rahmen nach der Partie gegen den Leader FC Lausanne-Sport: