Challenge League

Seit mehr als 100 Tagen ungeschlagen: Der FC Aarau siegt und siegt und siegt

Acht Spiele, sieben Siege und ein Unentschieden: Der FC Aarau reiht einen Erfolg an den andern. Mit dem 3:1 gegen Wil geht die Aufholjagd der Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen in Richtung Barrage-Platz der Challenge League weiter.

Erinnern Sie sich an die letzte Niederlage des FC Aarau? Nein? Das ist verständlich! Es ist nämlich lang her: Es war am 20. Oktober des letzten Jahres, als die Mannschaft beim Gastspiel in Genf gegen Servette mit 1:3 unterlag. Seit diesem Tag sind mehr als 100 Tage vergangen. Zuletzt holten die Aarauer in acht Spielen satte 22 Punkte und verbesserten sich in der Tabelle auf Kosten des FC Schaffhausen schon auf Rang 5. Nachfolgend drei Erkenntnisse vom Heimspiel am vergangenen Freitag gegen Wil, das die Aarauer mit 3:1 gewannen.

1. Grosse Leistung, kleine Kulisse

Der FC Aarau zeigte am Freitag im Brügglifeld vorab in der ersten Halbzeit eine Klasseleistung. Nach dem frühen Führungstreffer von Marco Schneuwly spielte die Mannschaft die Wiler an eine Wand. Dass die Ostschweizer zur Pause nur gerade 0:2 zurücklagen, war einzig und allein auf die schlechte Chancenverwertung der Aarauer zurückzuführen. Der 3:1-Sieg war im Endeffekt hoch verdient.

Das Fazit: Der FC Aarau spielte gross auf, wurde dafür aber nur mit einer kleinen Zuschauerkulisse belohnt. Den ersten Rückrunden-Erfolg sahen gerade mal 2312 Zuschauer. Ganz klar zu wenig für einen FC Aarau, der momentan wirklich überzeugt! Hoffen wir, dass im Heimspiel gegen Chiasso am übernächsten Sonntag zumindest die 3000-Zuschauer-Grenze geknackt wird.

2. Erfolgreich auch ohne Goalgetter Stefan Maierhofer

Vor dem Anpfiff gegen Wil stellte sich die Frage, ob die Unruhen um die Personalie von Maierhofer Auswirkungen auf die Leistung des FC Aarau bringen würde. Die Antwort ist Nein. Das Offensivpotenzial von Rahmens Team ist so gross, dass der Ausfall des 36-jährigen Österreichers problemlos zu verkraften ist. Das Fazit: Mit oder ohne Maierhofer – der FC Aarau ist auf Erfolgskurs!

3. Neuer Penaltyschütze gesucht, neuer Penaltyschütze gefunden

Weil Stefan Maierhofer gegen die Wiler nicht zum 18-Mann-Aufgebot des FC Aarau zählte, musste ein neuer Penaltyschütze gefunden werfen. „Es gab zwei mögliche Schützen“, verrät Trainer Patrick Rahmen. „Entweder Markus Neumayr oder Olivier Jäckle.“ Die Verantwortung übernahm schliesslich Jäckle, der den Elfmeter eiskalt und auf souveräne Art und Weise in die von ihm aus gesehen linke untere Ecke schoss und das zwischenzeitliche 3:0 erzielte.​

Autor

Ruedi Kuhn

Ruedi Kuhn

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