Seilziehen
Seilzieher von Waltenschwil-Kallern müssen bei Heimturnier unten durch

In Waltenschwil fiel die Entscheidung um den Schweizer Meistertitel der Seilzieher in der Kategorie bis 580 Kilogramm. Die beiden Aargauer Teams Waltenschwil-Kallern und Sins hatten mit dem Kampf ums Podest nichts zu tun.

Beat Hager
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Seilziehturnier in Waltenschwil
7 Bilder
Waltenschwil-Kallern kämpfte am Heimturnier unglücklich.
WaKa in schweren Nöten,
Waltenschwil-Kallern gab alles, aber es reichte nur zum letzten Platz.
Sins am Seil.
Die Sinser schafften es auf Rang 5.
Erfrischung fürr die Seilzieher von Sins an einem heissen Wettkampftag.

Seilziehturnier in Waltenschwil

Foto Wagner

Zum Saisonabschluss der Schweizer Meisterschaft trafen sich die Seilzieher in der Gewichtsklasse bis 580 Kilogramm am Sonntag in Waltenschwil. Dabei unterstrich Engelberg seine Dominanz und feierte verdient den Meistertitel. Gastgeber Waltenschwil-Kallern musste sich mit dem 9. Rang begnügen, während Sins den 5. Schlussrang erkämpfte.

An insgesamt fünf Turniertagen wurde mit elf Mannschaften der neue Meister erkürt, wobei Mosnang als Titelverteidiger in die Saison stieg. Früh zeigte sich, dass der Meistertitel nur über Engelberg führen konnte. Die Zentralschweizer gewannen sämtliche vier Turniere und reisten auch als klare Favoriten ins Freiamt. Engelberg wurde auch in Waltenschwil seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und musste sich in der Vorrunde einzig gegen Mosnang mit einem Remis zufrieden geben, während es die übrigen Kämpfe für sich entscheiden konnte. Im Final gab sich der Favorit wiederum gegen Mosnang keine Blösse und sicherte sich nicht nur den Pokal als Turniersieger, sondern auch den Schweizer Meistertitel.

Einen schweren Stand hatten die Gastgeber vom Seilziehclub Waltenschwil-Kallern. Trotz Heimvorteil blieb ein Punktgewinn gegen Ebersecken die einzige Ausbeute, was den neunten und letzten Schlussrang bedeutete. «Wir sind ein zusammengewürfeltes, junges Team, welches in guter Zusammenarbeit mit unseren Kollegen aus Schongau ermöglicht wurde.», so Präsident Stefan Breitenstein.

Aufgrund dieser schwierigen Ausgangslage zeigte sich auch Trainer Markus Koch nicht unzufrieden: «Die Hälfte unserer Athleten ist noch im U23-Alter und es galt hier, im Hinblick auf die neue Saison Erfahrungen gegen diese eingespielten Gegner zu sammeln. Leider klappte das Zusammenspiel noch nicht wie erhofft, doch fehlte es auch hier an der nötigen Routine.»

Erfolgreicher schnitt mit Sins der zweite Aargauer Vertreter ab, welcher sich dank Siegen gegen Waltenschwil-Kallern, Ebersecken sowie Gonten den 5. Schlussrang sicherte. «Leider verpassten wir einmal mehr nur ganz knapp den vierten Platz. Doch sind wir mit dem jungen Team im Aufbau und das Resultat entspricht in etwa unseren Erwartungen», so Coach Marcel Amhof. Sowohl Waltenschwil-Kallern wie auch Sins reisen nun Mitte September an die Europameisteschaft nach Assen (Holland), wo sie in der Kategorie Open wichtige internationale Erfahrungen sammeln können.

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