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Seetal Admirals feiern den NLB-Meistertitel, verzichten aber auf den Aufstieg

Jubel bei den Seetal Admirals: Dank einem 8:4-Sieg im alles entscheidenden dritten Finalspiel gegen Worblaufen-Ostermundigen sicherte sich das Lenzburger Team den NLB-Meistertitel.

Beat Hager
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Mathias Flück (rechts) gegen Gjokaj Bernard. Alexander Wagner

Mathias Flück (rechts) gegen Gjokaj Bernard. Alexander Wagner

Nach gut 5 Minuten führten die Gäste von Worblaufen-Ostermundigen im dritten Finalspiel gegen die Seetal Admirals schon mit 2:0. Dann nutzte Martin Sandmeier eine doppelte Überzahlsituation zum Anschlusstreffer. Dennoch führten die Berner nach dem Startdrittel mit 3:1. Roman Holliger gelang zu Beginn des Mitteldrittels das 2:3, ehe die Gäste nach 27 Minuten mit 4:2 in Führung lagen.

Doch die Einheimischen steckten nicht auf. Unter der Regie von Holliger und Captain Andreas Eschmann dominierten sie in der Folge die Partie. Admirals-Keeper Daniel Ruf war für sein Team ein wichtiger Rückhalt, während seine Vorderleute für die Tore sorgten. Michael Schwaller und Eschmann sorgten mit ihren Toren für den 4:4-Zwischenstand nach 37 Minuten. Fortan spielten sich die Seetaler in einen wahren Spielrausch.

Weitere Treffer durch Holliger, Eschmann, Matias Flück und Sandmeier führten so zum verdienten 8:4-Sieg. Mit diesem Erfolg sicherten sich Seetaler den NLB-Meistertitel. Ein verdienter Lohn nach einer tollen Saison für den Gruppensieger der Ostgruppe, der bis zum ersten Finalspiel gegen Worblaufen in der abgelaufenen Saison in der heimischen Anlage unbesiegt blieb.

Trotz Meisterehren kein Aufstieg

Bereits vor der Partie stand indes fest, dass der Verein auf einen allfälligen Aufstieg verzichtet und nicht zu Barragespiel gegen NLA-Schlusslicht Kernenried antreten würde. «Von 2006 bis 2010 spielten wir in der NLA und bewegten uns jeweils in der unteren Tabellenhälfte. Die Motivation ging zusehends verloren. Darum hat sich der Grossteil unserer Spieler für die NLB entscheiden», so Admirals-Präsident Fey.

Das Trainerduo Beat Winkler und Markus Leibundgut verstand es in seiner ersten Saison zusammen mit Konditions-Coach Max Müller eine verschworene Einheit zu formen. Leibundgut begeistert: «Mit Talent, Wille und Motivation sicherten wir uns diesen Titel. Eine mentale Glanzleistung.» Und Captain Eschmann ergänzte: «Als Gruppensieger und mit unserem tollen Teamgeist haben wir diesen Titel verdient.»

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