«Nach der Auslosung musste ich mich zuerst sammeln», sagt ein glücklicher Miodrag Dedic, Trainer des FC Muri. Sein Team hatte zuvor in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups gegen Grand-Saconnex einen 0:3-Rückstand aufgeholt und schliesslich mit 5:3 nach Verlängerung gewonnen. Als Lohn für diese Aufholjagd wurde den Freiämtern für die nächste Runde ein Super Ligist zugelost.

«Wir wollten ein Team aus der Super League. Der FC St. Gallen ist ein sehr gutes Los», sagt Dedic. «Das wird ein riesiges Fest, die Jungs haben sich das verdient.» Obwohl Muri in der 2. Liga interregional spielt und somit vier Spielklassen tiefer als St. Gallen, hat Dedic Ambitionen: «Ich glaube fest an unsere Chance. Man hat es ja am Samstag bei uns gesehen. Da hat uns ein Team, das erst gerade in die 2. Liga regional aufgestiegen ist, das Leben schwer gemacht.»

Dedic hofft nun, dass das Spiel vom Wochenende des 15./16. September gegen St. Gallen seine Spieler nicht zu fest hemmt. «Ich habe ein wenig Angst, dass das den Spielern nun zu fest in den Köpfen herumschwirrt und der Fokus in der Meisterschaft verloren geht. Das muss ich meinen Spielern noch austreiben.»

Klingnau souverän

Wie Muri und Aarau setzte sich auch der FC Wohlen erst nach Verlängerung druch. Gegen Portalban/Gletterens aus der 2. Liga interregional braucht es drei Tore von Jordi Nsiala, davon zwei in der Verlängerung, für den 4:3-Sieg. Der weitere Treffer für Wohlen gelang Captain Alain Schutz. Im 1/16-Final trifft das Team von Trainer Piu nun auf den FC Wil. Die Wohler, die freiwillig in die Promotion League abgestiegen waren, kennen den Ostschweizer Verein aus gemeinsamen Jahren in der Challenge League.

Der Aargauer Cupsieger FC Klingnau hat sein Spiel der Hauptrunde souverän gewonnen. Gegen Bramois, wie Klingnau ein regionaler Zweitligist, gewann das Team von Trainer Danijel Kovacevic 7:0. In der nächsten Runden kommt nun Chiasso aus der Challenge League zu Besuch.