Schwingen
Schwinger und "Route 66" gemeinsam

Zwei Grossanlässe in Aarburg spannen zusammen. Ende August, Anfang September finden an zwei Wochenenden nacheinander der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag und das Festival „Route 66“ statt. Nun nützen die beiden Organisationskomitees Synergien.

Wolfgang Rytz
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Besichtigung des Festplatzes mit dem Eidgenössischen Schwingerverband

Besichtigung des Festplatzes mit dem Eidgenössischen Schwingerverband

Wolfgang Rytz

Hans-Ulrich Schär, Gemeindeammann und OK-Präsident des Eidgenössischen Nachwuchsschwingertages am 30. August, ist ebenso erleichtert wie Finanzchef Heinz Krähenbühl. Die Infrastruktur mit vier Tribünen und einem grossen Festzelt wird eine Woche später auch von „Route 66“, dem landesweit bekannten Musik- und Old-Car-Festival, genützt. Somit reduzieren sich die Kosten für die beiden Anlässe beträchtlich.

Gut angelaufen ist die Gabensammlung. Jeder Nachwuchsschwinger erhält eine Glocke. Gabenchef Roger Schenk ist zuversichtlich, dass er auch die letzten 50 Glockenspender rechzeitig findet. Seit längerem bekannt sind die Donatoren für die drei Lebendpreise.

Schon bald ein Auftritt

Der erste grosse Auftritt des Eidgenössischen Nachwuchsschwingertages steht vom 17. bis 19. April an der Gewerbeausstellung Aarburg bevor. Am gemeinsamen Stand mit dem Zofinger Tagblatt werden Schwingerasse wie Christoph Bieri und Patrick Räbmatter ins Sägemehl steigen. Ebenso dabei sind Schwingerkönig Adrian Käser und sein Sohn Remo als offizielle Botschafter des Anlasses in einem halben Jahr.

Am Wochenende vom 29./30. August wird das Sägemehl in der Arena beim Schwimmbad Aarburg während zweier Tage stieben. Am Samstag stehen sich die besten Aargauer Schwinger beim Niklaus-Thut-Schwinget gegenüber. Tags darauf misst sich der stärkste Nachwuchs der Schweiz mit den Jahrgängen 1998 bis 2000. Die OK unter der Leitung von Hans-Ulrich Schär erwartet über 3000 Zuschauer.

Am Samstagabend steht im Festzelt ein attraktiver Unterhaltungsabend auf dem Programm. Die besten Schwinger der Schweiz treten in Dreierteams für ihren Teilverband gegeneinander an, herausgefordert von einem bärenstarken Aargauer Trio.

Inspektion des Verbandes

Gut ein halbes Jahr vor dem „Eidgenössischen“ der jungen Sägemehlathleten hat der Dachverband der Schwinger dem Organisationskomitee einen Besuch abgestattet. Nach einer gemeinsamen Sitzung erfolgte auf dem Festplatz sowie in der nahen Schulanlage Paradiesli eine Inspektion der Infrastruktur.

Manfred Schneider, der Technische Leiter Jungschwingen, zeigte sich dabei zufrieden mit dem Vorbereitungsstand. „Zusammen geben wir 100-prozentigen Einsatz, damit wir einen erfolgreichen Anlass auf die Beine stellen.“

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