Schwingen
Räbmatter und Strebel in den Kränzen - Enttäuschung für Döbeli

Die drei Aargauer Eidgenossen standen an diesem Wochende am Rigi-Schwinget in Ibach und am Südwestschweizer-Verbandsfest in Oron-La-Ville im Einsatz - mit unterschiedlichem Erfolg.

Marcel Kuchta
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Die Niederlage, die Patrick Räbmatter vermutlich die Schlussgang-Teilnahme kostete: Der Ostschweizer Werner Schlegel freut sich über seinen Coup.

Die Niederlage, die Patrick Räbmatter vermutlich die Schlussgang-Teilnahme kostete: Der Ostschweizer Werner Schlegel freut sich über seinen Coup.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Es hätte nicht viel gefehlt, und Patrick Räbmatter (Uerkheim) hätte sich am Rigi-Schwinget im Schlussgang mit Sämi Giger um den Festsieg duellieren können. Aber es fehlte dann eben doch etwas: Im Weg stand dem Eidgenossen des Schwingklubs Zofingen der aufstrebende Youngster aus der Ostschweiz, Werner Schlegel. Der 18-Jährige legte «Räbi» im fünften Gang auf den Rücken. Damit waren für Räbmatter, der zuvor drei «Zehner» und eine Niederlage gegen den Dominator und späteren Festsieger Giger auf dem Notenblatt hatte, die Chancen auf den Finaleinzug weg.

Immerhin sicherte sich Patrick Räbmatter mit einem weiteren Sieg über Roland Reichmuth auf souveräne Art und Weise seinen ersten Rigi-Bergkranz. Mit einer Gesamtnote von 57.00 belegte er schliesslich den starken vierten Schlussrang.

Keine erfreuliche Ausbeute für den NWSV

Weniger erfreulich verlief die Rigi-Schwinget für den Rest der 20-köpfigen Delegation des Nordwestschweizer Verbands. Kaj Hügli (Reitnau/Schwingklub Aarau) und der Solothurner Simon Stoll (Mümliswil) verpassten die Kränze jeweils um eine Viertelnote. Allen voran für den Aargauer Eidgenossen Andreas Döbeli war es eher ein Fest zum Vergessen. Symptomatisch war für den Freiämter die Niederlage im fünften Gang gegen den Innerschweizer Verteidigungskünstler Remo Vogel. Dieser konnte sich mehrfach in extremis aus kritischen Situationen retten. Kurz vor Schluss der sechs Minuten Kampfzeit liess sich Döbeli dann selber kalt erwischen. Schon in der Runde zuvor hatte der Sarmenstorfer gegen den Obwaldner Kantonalkranzer Jonas Burch keine Lösung gefunden und sich mit einem Gestellten zufrieden geben müssen. Unter dem Strich reichte das für Döbeli bei weitem nicht für den erhofften Kranz.

Strebel ungeschlagen zum Südwestschweizer Kranz

Für die Freiämter Schwinger gab es an diesem Sonntag trotzdem einem weiteren Kranzgewinn zu feiern. Joel Strebel entführte bei seinem Gastauftritt am Südwestschweizer-Verbandsfest Eichenlaub zurück in die Heimat. Strebel blieb ungeschlagen, kam jedoch in seinen beiden Duellen gegen die Eidgenossen Lario Kramer und Fabian Kindlimann nicht über Gestellte hinaus. Das reichte nicht für eine Schlussgang-Teilnahme. Dort verlor Lokalmatador Kramer gegen den Berner Remo Käser.