Kopfstoss wegen roter Karte
Schweizerischer Fussballverband sperrt Oftringer Fussballer

Cebrail Sonzamanci streckte bei einem Spiel den Schiedsrichter mit einem Kopfstoss nieder. Nun folgt der Schweizerische Fussballverband dem Antrag des Aargauer Fussballverbandes und sperrt den FC Oftringen-Spieler.

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Zinedine Zidanes unrühmlicher Abgang im WM 2006- Endspiel gegen Italien. Nach dem Kopfstoss gegen Marco Materazzi wurde Zidane vom Platz gestellt.

Zinedine Zidanes unrühmlicher Abgang im WM 2006- Endspiel gegen Italien. Nach dem Kopfstoss gegen Marco Materazzi wurde Zidane vom Platz gestellt.

Keystone

Cebrail Sonzamanci wird für 24 Monate suspendiert, teilt der Aargauische Fussballverband heute mit. Die Sperrung trat auf den 17. Oktober 2011 in Kraft. Zudem wird ihm eine Busse in der Höhe von 250 Franken aufgebrummt. Für die Bezahlung dieser Busse ist der FC Oftringen solidarisch haftbar.

Des Weiteren muss der fehlbare Fussballer die Untersuchungs- sowie Verfahrenskosten von insgesamt 300 Franken übernehmen. Auch hier haftet der FC Oftringen solidarisch.

Kopfnuss für rote Karte

Der Vorfall ereignete sich am 11. Oktober (wir berichteten). Der FC Oftringen spielte auswärts gegen den FC Suhr. Cebrail Sonzamanci bekam für begangene Fouls zwei gelbe Karten in Folge. Dem Schiedsrichter blieb nichts anders übrig, als Sonzamanci die Rote Karte zu zeigen. Dieser tickte aus und streckte den Referee mit einem Kopfstoss nieder. Ganz in Zidane-Manier.

Der Schiedsrichter brach das Spiel wenig später ab. (ldu)

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