Eisklettern
Schweizerin krönt sich zur Eiskönigin, Aargauer verpasst Halbfinal

Am Wochenende fand am Eisturm in Rabenstein (Passeiertal, ITA) der vierte und letzte Weltcup der Eiskletterer statt. Dieser wurde gleichzeitig als Europa-Meisterschaften gewertet.

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Petra Klingler mausert sich zur Eiskönigin.

Petra Klingler mausert sich zur Eiskönigin.

Nordwestschweiz

Nur eine Woche nach dem Eiskletter-Weltcup in Saas Fee fand am eindrücklichen Eisturm von Rabenstein, im Südtiroler Passeiertal, der vierte und letzte Weltcup der Eissaison 2016 statt. Ausgetragen wurden wiederum sowohl ein Lead- als auch ein Speed-Wettbewerb. Die Wettkämpfe wurden zusätzlich als Europa-Meisterschaften gewertet.

Petra Klingler krönt sich zur Eisprinzessin

Bereits in der Qualifikation zeigte Klingler, dass die Formkurve stimmt. Mit einem Top qualifizierte sie sich problemlos für den Halbfinal. Dort zeigte sie wiederum eine gute Leistung, erreichte wiederum das Top. Damit war die Finalqualifikation perfekt. Im Final zeigte Klingler eine kontrollierte und zielstrebige Leistung. Als erste Athletin erreichte sie beinahe das Top und musste sich erst einen Griff unterhalb des Tops geschlagen geben. Nur die Südkoreanerin Han Na Rai Song erreichte das Top und verwies Klingler noch auf den zweiten Rang. Den Gewinn der Europa-Meisterschaften konnte die Asiatin aber natürlich nicht mehr verhindern. In der Gesamtwertung wurde Klingler mit nur drei von vier Wettkämpfen hervorragende Fünfte.

Kevin Huser in Aktion.

Kevin Huser in Aktion.

Nordwestschweiz

Bei den Herren erreichte Kevin Huser (Widen) in seiner Qualifikationsgruppe den 13. Rang. Damit verpasste er die Halbfinalqualifikation knapp.