Bereits zun  dritten Mal fand in der Curlinghalle Aarau das internationale Mixed Doubles Turnier der Curler ein Turnier im Rahmen der Curling Championstour (CCT) statt. 24 Spitzenteams aus 16 Ländern massen sich auf dem Aarauer Eis in der neuen Olympiadisziplin, bei der nächstes Jahr in Pjöngjang, Korea erstmals  Olympiamedaillen verteilt werden.

Über 40 Teams hatten sich um einen Startplatz in Aarau beworben, weshalb die Organisatoren die Teilnehmer anhand ihrer aktuellen Weltranglistenposition auswählen mussten.

Die Schweiz stellte in den letzten Jahren mehrmals den Weltmeister im Mixed Doubles; zur Weltspitze zählen aber auch die Teams aus Ungarn, Schweden, Kanada und Russland. Im Gegensatz zum «normalen»  Curlingsport, spielen im Mixed Doubles Zweierteams mit einer Frau und einem Mann.

In den nächsten Wochen finden in vielen Ländern die nationalen Meisterschaften statt, weshalb zahlreiche Spitzenteams aus Europa sowie zwei Teams aus Japan und Kanada das Aarauer Turnier als letzten Formtest nutzten.

In den Gruppenspielen konnten sich mit Zug (Kobler/Hess), Glarus (Perret/Rios), Bern (Jäggi/Freiberger) und Biel (Gribi/Gribi) erfreulicherweise vier Schweizer Teams für die Viertelfinals qualifizieren. Sie trafen auf starke internationale Konkurrenz, darunter die zweifachen Weltmeister Palancsa/Kiss aus Ungarn, Ungarn 2 mit Szekeres/Nagy, die schwedischen WM-Zweiten Noreen/Noreen, sowie Russland 1 mit Moskaleva/Glukhov. Ins Final schafften es schliesslich die Titelverteidiger Perret/Rios aus Glarus und die Russen.  

Die Spiele stiessen während den drei Wettkampftagen auf grosses Interesse; die Organisatoren um die ehemalige Olympia-Silbermedaillengewinnerin Laurence Bidaud wollen das Spitzenturnier deshalb auch im nächsten Jahr durchführen und es dabei als Olympia-Hauptprobe positionieren.