Bereits der Start verlief für den HSC Suhr Aarau nicht wie erwünscht: Die Aargauer wirkten von Beginn weg verunsichert und wenig überzeugend, im Angriffsspiel unterliefen ihnen zahlreiche Fehler und Ungenauigkeiten.

Zusätzlich geschwächt wurde das Team in der Startphase durch zwei kurz aufeinanderfolgende Zweiminutenstrafen, welche nur dank verhaltenem Start der Thuner glücklicherweise keine schlimmeren Folgen hatten. Kombiniert mit dem fehleranfälligen Spiel des HSC gestaltete sich die Startviertelstunde eher zaghaft.

Video-Highlights der Partie

Die erhoffte Leistungssteigerung blieb jedoch aus, wodurch die Thuner, welche nun ihre Torchancen eine Spur konsequenter auszunutzen wussten, ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnten. Fünf Minuten vor der Pause unterliefen dem Gästeteam wiederum zwei vermeidbare Ballverluste, wodurch Wacker Thun seinen Vorsprung auf zwischenzeitlich 14:7 ausbauen konnte.

Stabilere zweite Halbzeit

Nach der Pause stellte sich die Frage, ob der HSC den grossen Rückstand von sechs Toren noch wettmachen kann oder ob Wacker Thun ihren Vorsprung über die Runde bringen wird. Der HSC seinerseits begann die zweite Halbzeit etwas besser als die erste, die zu hohe Fehlerzahl konnte reduziert werden, offensiv sowie defensiv zeigte sich das Gästeteam vermehrt stabiler.

Die Bestplayer-Interviews nach dem Spiel

Der amtierende Meister aus Thun konnte hingegen nicht mehr an die gezeigte Leistung der ersten 30 Minuten anknüpfen und musste deshalb in der Folge einige Gegentreffer mehr hinnehmen. Es zeichnete sich dennoch einen ungefährdeten Heimsieg der Thuner ab.

Auch der kämpferische Einsatz der Aargauer in den Schlussminuten konnte den in der ersten Halbzeit eingefangenen Rückstand nicht mehr kompensieren. Am Ende verliert der HSC Suhr Aarau mit 23:27 und reist so mit einer weiteren Niederlage zurück in den Aargau.

Die Niederlage ist sicherlich auf die gezeigte Leistung in der ersten Halbzeit zurückzuführen. Es ist zu hoffen, dass das Team um Mischa Kaufmann aus dem heutigen Spiel die nötigen Lehren ziehen wird, um die nächste Partie auswärts gegen GC Amicitia Zürich am Sonntag in einer Woche erfolgreicher gestalten zu können. Die Tatsache jedoch, dass auch gegen Wacker Thun einiges möglich gewesen wäre, bleibt am heutigen Abend der einzige Wehmutstropfen.

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