2. Liga Inter
Schöftlands Effizienz besiegt Meisterschwandens Elend

Der FC Schöftland gewinnt das Kantonsderby in der 2. Liga Inter gegen Meisterschwanden klar mit 3:0 – vor allem beim Tabellenletzten Meisterschwanden merkte man, dass es in der Winterpause viele personelle Wechsel in der Mannschaft gab.

Adrian Köchli
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FC Meisterschwanden: Effizienz besiegt Elend
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Der Schšftler Renato Steffen wird von Yannik Waser zŸrŸck gehalten
Sandro Zürcher kommt gegen Nadav Kariv zum flanken

FC Meisterschwanden: Effizienz besiegt Elend

Gerold Frei

So war es auch wenig verwunderlich, fehlte durch die ganze Partie gegen den Favoriten aus Schöftland die Harmonie und Linie im Team. Dass die Mannen vom Hallwilersee nach 15 Minuten durch ein Tor des späteren Hattrickschützen Ian Hunziker in Rücklage gerieten, machte die Situation nicht komfortabler.

Es fehlte an allem beim FCM. Die Abstimmung stimmte nicht und vor dem gegnerischen Tor fehlte Meisterschwanden entweder das Können oder das Glück. So haderte auch Neo-Trainer Beat Naldi nach dem Spiel mit dem fehlenden Fortune vor dem Tor: «Wenn nur ein Ball reinginge, würde meine Mannschaft wenigstens mal für die Arbeit im Training belohnt. So sinkt natürlich die Stimmung und das Selbstvertrauen.»

«Unser Geschenk zum Jubiläum»

Selbstvertrauen, das der Gegner aus Schöftland sicherlich in grösserem Masse hatte. Vier Chancen reichten, um drei Tore zu erzielen. Schöftlands Trainer Hansruedi Birrer, der seinen Vertrag Anfang März um eine weitere Saison verlängerte, war sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Truppe: «Aufgrund der Spielanteile ist unser Sieg verdient so ausgefallen. Ich sagte im Vorfeld der Partie, es wird einen dreckigen Sieg geben und so kam es dann auch.

Wir haben vorbildlich gekämpft, was mich sehr glücklich macht.» Überrascht zeigte sich Birrer über das 100-Jahr-Jubiläum des SC Schöftland am gestrigen Sonntag: «Das wusste ich nicht. Dann haben wir ja alles richtig gemacht und unser Geschenk zum Jubiläum mit diesem Sieg beigetragen.» Schöftland bleibt nach diesem Erfolg mit 20 Punkten im gesicherten Mittelfeld mit Blick nach oben. Meisterschwanden liegt weiterhin am Tabellenende mit neun Punkten Rückstand auf den Strich.