Handball
Saisonstart im Berner Oberland für Badener Handballer

Am Freitag beginnt endlich die NLB-Saison 2016/2017. Städtli 1 kriegt es zum Auftakt gleich mit einem äusserst unbequemen Gegner zu tun.

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Zwei der Neuzugänge: Gian Grundböck (links) und Raphael Bolliger.

Zwei der Neuzugänge: Gian Grundböck (links) und Raphael Bolliger.

SG Horgen/Handball Wohlen, Gelpke

Genau 20 Trainingseinheiten werden die Badener seit Ende Juli in den Beinen haben, wenn am Freitagabend endlich die Saison 2016/2017 beginnt. Plus ein Wochenende am Geider-Cup in Östringen (D), ein Trainingsspiel gegen den HSC Suhr Aarau, eines gegen Horgen und eines gegen GC Ami. Das Team hat sehr gute Ansätze gezeigt (Sieg in Deutschland, Sieg gegen den HSC), aber auch ab und zu, wie etwa in der schlechten Halbzeit gegen GC Ami, das andere Gesicht gezeigt.

Noch kein Sieg in der Meisterschaft

Zum Auftakt geht es ins Berner Oberland, wo die Trauben für den STV Baden sehr hoch hängen: 2014/2015 und 2015/2016 holte Städtli 1 von den möglichen acht Punkten gerade mal deren zwei und konnte noch keinen Vollerfolg buchen. Die Bilanz der vier Begegnungen: zwei Unentschieden, zwei Niederlagen.

Neue Gesichter bei Steffisburg und Baden

Bei Steffisburg haben sich sieben Spieler verabschiedet, dafür sind fünf Zugänge zu vermelden: Einer vom BSV Bern, drei von Wacker Thun und einer vom TV Zofingen.

Städtli 1 wird erstmals mit Phil Seitle auf der mittleren Aufbauerposition in einem Meisterschaftsspiel antreten. Er hat sich sehr gut integriert und führt das Team schon recht wirkungsvoll. Auf der linken Seite spielt neu Gian Grundböck, der viele Jahre in Zürich und Horgen spielte. Er hat sich ebenfalls gut eingelebt, hat allerdings in der Verteidigung eine Herkulesaufgabe vor sich – die er bis anhin recht gut meisterte.

Am rechten Flügel hat sich Neuzugang Raphael Bolliger von Wohlen stetig verbessert und wird durch seine Schnelligkeit den einen oder anderen Gegenstoss laufen. Rückkehrer Lars Mallien muss man hier wohl nicht gross vorstellen, er gibt wie gewohnt alles und ist in sehr kurzer Zeit wieder so weit, dass er Einsätze leisten kann.

Auf der Torhüterposition ist mit Nik Schöpfer ein ehemaliger NLA-Torhüter zu Baden gestossen, der nach seiner Knieverletzung auf sehr gutem Weg ist, der Verteidigung zusätzliche Stabilität zu verleihen.