Handball NLA
Saisonauftakt gelungen: Der HSC Suhr Aarau besiegt GC Amicitia auswärts nach harzigem Start souverän mit 23:18

Der HSC Suhr Aarau startet am Sonntag mit einem Sieg in die neue NLA-Saison. Das Team von Trainer Misha Kaufmann startet zwar verhalten in die Partie bei GC Amicitia, steigert sich aber mit Fortdauer der Partie massiv und gewinnt schliesslich souverän. Zur Pause hatte der HSC mit 11:9 geführt.

Dean Fuss
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Suhr Aaraus Co-Captain Tim Aufdenblatten (l.) im Zweikampf mit GCs Kai Klampt.
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HSC-Rückraumspieler Manuel Zehnder (l.) im Abschluss.
Neuzuzug Sergio Muggli erzielt 22 Sekunden vor Schluss der Partie seinen ersten Treffer im HSC-Trikot.Bild: Alexander Wagner
HSC-Spieler Milan Skvaril (l.) war zum Saisonauftakt gegen GC Amicitia und Mikhail Zhyla vier Mal erfolgreich.
HSC-Neuzuzug Sergio Muggli traf bei seiner Premiere im HSC-Trikot ausgerechnet auf GC Amicitia. Von den Zürchern war er in der Sommerpause in den Aargau gewechselt.
HSC-Kreisläufer Martin Slaninka (l.) feiert den Sieg zum Saisonauftakt mit dem verletzten Torhüter Dario Ferrante.
HSC-Neuzuzug Sergio Muggli (M.) setzt sich gegen GCs Tim Sartisson (l.) durch.
Co-Captain Tim Aufdenblatten war mit sechs Treffern der erfolgreichste Werfer des HSC Suhr Aarau.
Impressionen von der Partie des HSC Suhr Aarau bei GC Amicitia (1.9.2019)
Patrick Strebel (M.) und seine Teamkollegen bedanken sich bei den mitgereisten Fans in der Saalsporthalle für die Unterstützung.
Tim Aufdenblatten (l.), Co-Captain des HSC Suhr Aarau, im Zweikampf um den Ball gegen GCs Onamede Olufemi.
HSC-Kreisläufer Martin Slaninka (r.) entwischt seinem GC-Gegenspieler Jakub Szymanski.
Milan Skvaril, HSC-Topskorer der vergangenen Saison, in Aktion.
Der rechte Flügel David Poloz ist in der ersten Halbzeit mit fünf Treffern der erfolgreichste Werfer des HSC Suhr Aarau.
Weil Dario Ferrante verletzt ausfällt, steht Neuverpflichtung Leonard Grazioli erstmals im Aufgebot des HSC.
HSC-Torhüter Dragan Marjanac wehrt in der ersten Halbzeit 40 Prozent aller Bälle auf sein Tor ab.
HSC-Flügel David Poloz im Abschluss auf das Tor von GC Amicitia.

Suhr Aaraus Co-Captain Tim Aufdenblatten (l.) im Zweikampf mit GCs Kai Klampt.

Alexander Wagner

Die Matchuhr zeigt 59:38 an, 22 Sekunden dauert die Partie des HSC Suhr Aarau gegen GC Amicitia noch. Von Co-Captain Tim Aufdenblatten lanciert, tankt sich Sergio Muggli am Kreis durch und trifft zum Schlussstand von 23:18. Buchstäblich bei letzter Gelegenheit gelingt dem 26-jährigen Neuzuzug also noch das erste Meisterschaftstor im HSC-Trikot.

Muggli ist erst auf diese Saison hin von GC Amicitia zu den Aargauern gestossen – und bestritt damit sein erstes Pflichtspiel für den HSC ausgerechnet gegen seine ehemaligen Teamkollegen. «Für mich war es eine sehr spezielle Partie. Und das Wichtigste: ein Spiel, zwei Punkte. Der Fahrplan stimmt.»

Unter den 420 Zuschauerinnen und Zuschauern fand sich mit Martin Prachar auch ein bekanntes Gesicht. Der 39-Jährige hat seine Karriere beim HSC Ende der vergangenen Saison beendet. Nun fiebert der ehemalige Publikumsliebling von der Tribüne mit. Er war voll des Lobes für seine ehemaligen Teamkollegen: «Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich gesehen habe.»

Zu sehen gab es einen harzigen Beginn. Der HSC startete verhalten und mit einigen Technischen Fehlern und Wurffehlern zu viel in die Partie. Nach der 11:9-Pausenführung steigerte sich die Mannschaft von Trainer Misha Kaufmann aber und verbuchte schlussendlich einen souveränen Sieg mit fünf Toren.

Starke Defensive ebnet Weg zum Sieg

Hinter der starken Defensive liess sich Torhüter Dragan Marjanac, der in Abwesenheit des verletzten Dario Ferrante während der gesamten Spielzeit das HSC-Tor hütete, eine starke Abwehrquote von 40 Prozent notieren. Zwischen der 41. und 51. Minute kassierte er gar während etwas mehr als zehn Minuten keinen einzigen Gegentreffer. Als erfolgreichster Werfer seines Teams zeichnete sich Co-Captain Aufdenblatten mit sechs Treffern aus.

Auch Trainer Kaufmann war sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams: «Sie haben das hervorragend gemacht. Unsere Abwehr und unser Torhüter waren heute einfach zu gut für den Gegner.»

Darauf will der 35-Jährige für die kommenden Aufgaben aufbauen. Denn diese haben es in sich: Am Sonntag ist Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen zu Gast in der Schachenhalle (Anpfiff: 16 Uhr). Eine Woche später steht das Gastspiel bei Vizemeister Pfadi Winterthur (Anpfiff: 17 Uhr) an.

Seine erste Prüfung der Saison hat der HSC gestern gegen ein im Vergleich zur Vorsaison deutlich stärkeres GC bestanden. Die nächsten, sicher nicht einfacheren, stehen aber bereits an.

Telegramm

GC Amicitia - Suhr Aarau 18:23 (9:11)

420 Zuschauer. – SR Castiñeiras/Zwahlen. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia Zürich, 2-mal 2 Minuten gegen Suhr Aarau.

GC Amicitia: Marinovic; Brücker (4), Leitner (1), Alili (2), Zhyla, Schild (1), Szymanski (4), Dannmeyer (5), Klampt (1), Sartisson, Onamade.

Suhr Aarau: Marjanac (1); Müller (1/1), Reichmuth (2), Zehnder (1), Skvaril (4), Aufdenblatten (6), Rohr, Laube, Muggli (1), Poloz (5), Slaninka (2).

Bemerkung: Anzahl verschossener Penaltys: 1:0.

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