Nachdem Sägesser in Baden als drittbester Schweizer auf den 17. Rang gefahren war, hielt er in Illnau wieder ganz vorne mit. In der ersten von neun Runden erschien Sägesser hinter dem französischen Meister Francis Mourey auf dem zweiten Rang.

Sägesser fiel in dem letztendlich von Jens Adams, dem Vierten von Baden, gewonnenen Rennen bis am Schluss zwar noch auf den neunten Rang zurück. Gleichwohl zeigte er sich mit diesem Rennausgang, der gleichbedeutend mit der Rangierung als viertbester Schweizer war, zufrieden: «Am Schluss merkte ich ein bisschen meine offensive Fahrweise. Aber ich glaube nicht, dass ich zu schnell gestartet bin. Vielmehr dürfte mir, wie wohl auch vielen anderen Fahrern, das warme Wetter zugesetzt haben».

Sägesser lag im Ziel zwar 47 Sekunden hinter dem Sieger, aber lediglich 16 Sekunden hinter dem besten Schweizer Simon Zahner zurück. Im Endspurt um den achten Rang musste Sägesser dem Zürcher Unterländer Timon Rüegg (Steinmaur) den Vortritt lassen.

Dieser gute Einstieg in die neue Saison stimmt Sägesser für den weiteren Verlauf der Quersaison zuversichtlich.  

Zwei Aargauer am Start

Neben Severin Sägesser war mit Sven Uhlmann (Safenwil) in der Kategorie A in Illnau ein zweiter Aargauer am Start. Uhlmann fährt seit dieser Saison in der höchsten Quer-Kategorie: «Im Moment geht es für mich darum, Erfahrungen zu sammeln. Leider hatte ich in Illnau einen schlechten Start und war schon früh auf einem der letzten Plätze».

Für Uhlmann, der als gelernter Forstwart an der Fachhochschule in Zollikofen BE das dreijährige Studium der Waldwissenschaft begonnen hat, steht deshalb fest: «Um mehr Druck auf die Pedale zu bekommen, muss ich mehr trainieren». Dies auch deshalb, weil Uhlmann auf der Strasse in dieser Saison ebenfalls die Qualifikation für die Elite-Kategorie geschafft und im Jahre 2017 auch dort eine Stufe höher zu fahren hat.