Direkt dahinter vermochte sich die Aargauer Mirco Saggiorato (Ehrendingen) und Dominik Fuchs (Berikon) zu klassieren. Zwei Kilometer vor dem Ziel war es nochmals zu einem Zusammenschluss von zwölf Spitzenfahrern gekommen. Der Sieg musste im Endspurt vergeben werden. Da sich vier Fahrer nochmals lösen konnten, lancierte der Aargauer Saggioraot schon früh den Spurt: «Ich wollte so verhindern, dass nochmals alle zwölf Fahrer zusammenkamen.»

Auch ein guter Mountainbiker

Dieses Vorhaben gelang: Es kam nochmals zum Zusammenschluss, aber die von hinten heranbrausenden Fahrer vermochten an der Spitze nicht mehr vorbei zu ziehen. Aus dem angestrebten Sieg wurde allerdings auch nichts: Der während eines Monats im Centre Mondial du Cyclisme in Aigle trainierende Namibier Costa Seibeb, in seiner Heimat auch ein guter Mountainbiker, vermochte Saggiorato noch zu überholen und sich so bei seinem zweiten Start auf Schweizer Strassen den Sieg zu sichern. Für die beiden Aargauer Mirco Saggiorato und Dominik Fuchs blieben die Ehrenplätze. «Der erste Platz wäre zwar schöner gewesen, aber Zweiter ist auch gut. Nachdem ich beim Kriterium von Olten als Dritter schon vor Wochenfrist auf dem Podest gestanden war, bin ich nun wieder bei den Besten», freute sich Saggiorato. Da es in der Endphase hektisch und schnell zuging, verblieb den beiden EKZ-Fahrern Saggiorato und Fuchs zu wenig Zeit, um ein siegbringendes Konzept auszutüfteln. Für das EKZ-Team blieb immerhin die Genugtuung, dass es in der Mannschaftswertung und mit Mirco Saggiorato im Einzelklassement vorne liegt.

Gute Ausgangslage für Titel

Führungen, die gemäss EKZ_Teamleiter Kurt Bürgi in den verbleibenden beiden Rennen verteidigt werden soll: «An der Jura-Rundfahrt und dem Mannschaftsfahren von La Brevine wollen wir nochmals stark auftreten. So sollten wir uns den Sieg im diesjährigen Tour de Suisse-Cup sichern können.» Für die nationalen Teams hat dieses Jahresklassement nach wie vor nichts von seiner Bedeutung verloren. Mit der an der Züri-Metzgete gezeigten Leistung haben die EKZ-Fahrer um Saggiorato, Fuchs & Co. auf den Titelgewinn eine gute Ausgangslage geschaffen.