Judo

Rückeroberung der Leaderposition für Brugg geglückt

Symbolbild.

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Die Kämpfer des JJJC Brugg gewinnen die letzte Runde gegen EJD Yverdon mit 6:0 und ziehen damit als Leader in den Final ein.

Vor dem letzten Kampftag stellten sich zwei Fragen: Wer schliesst die Hauptrunde als Leader ab? Brugg oder die Erzrivalen aus Morges, die sich die Spitzenposition in der letzten Runde dank einem Forfait-Sieg an sich gerissen hatten? Und wer aus dem Mittelfeld holt sich den vierten und somit letzten Platz für die Finalrunde? Yverdon, Bern, Jura oder Romont?

Da Yverdon und Bern gegen die zwei Spitzenreiter antreten mussten, waren die Chancen darauf verschwindend klein. Allerdings hatte deren Gegenwehr gegen die Favoriten entscheidenden Einfluss auf die Frage der Leaderposition.

Starke Brugger

Die Brugger stellten aufgrund dieser Ausgangslage zweimal ihre stärkste Besetzung. Abgesehen vom Leichtgewicht (-60 Kg), wo kein Kämpfer zur Verfügung stand, entschieden sämtliche Brugger ihre Begegnung für sich.

Michael Iten, Benar Baltisberger, Michael Kistler, Ciril Grossklaus, Domenic Wenzinger und Patrik Moser setzten sich alle mit einer unheimlich konzentrierten Leistung durch. Die Gastgeber wurden somit zweifach mit 2:12 Siegpunkten vernichtend geschlagen. Brugg, zuletzt achtmal Meister in Serie, sicherte sich damit sechs Zähler für die Tabelle.

Romont setzte sich durch

Nach kurzer Wartezeit traf in Yverdon die gespannt erwartete Meldung zu den anderen Resultaten ein. Bern behauptete sich mit einem knappen Sieg sowie einer Niederlage gegen Morges als konkurrenzfähiger Gegner und leistete somit für Brugg die nötige Schützenhilfe. Da Romont im Direktduell gegen Jura klar die Oberhand behielt, lösten sich die Freiburger selbst das letzte Finalticket.

Womit nun feststeht, dass Brugg im Halbfinale auf Romont trifft und Morges auf das unberechenbare Team aus Cortaillod, welches schon vor dem heutigen Kampftag als Tabellendritter feststand.

Nur der Sieg der Meisterschaft zählt

Das Brugger Judo-Team hat sich mit dem Kantersieg die optimale Ausgangslage für die Finalrunde vom 5. Dezember in Murten geschaffen. Der Gegner im Halbfinal ist mit Romont ein altbekannter Kontrahent, während der andere Halbfinal offenbart, was Cortaillod - das erst das zweite Jahr in der NLA präsent ist und mit einem bunten Mix von einheimischen sowie ausländischen Athleten überraschen kann - dieses Jahr zu bieten hat.

Abgesehen von all diesen Überlegungen ist das Ziel der Brugger ganz klar. Die Vorherrschaft im Schweizer Judo soll im Aargau bleiben. Alles andere als der 13. Mannschaftsmeistertitel der Clubgeschichte wäre eine bittere Enttäuschung.

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