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Ringerstaffel Freiamt ist heiss auf den Titel: «Ich bin überzeugt, dass es uns gelingt»

Vor einem Jahr verlor die Ringerstaffel Freiamt den Final gegen Willisau knapp. Nun kommt es zur Revanche.

Vor einem Jahr verlor die Ringerstaffel Freiamt den Final gegen Willisau knapp. Nun kommt es zur Revanche.

Zehn Fragen an Marcel Leutert, Trainer der Ringerstaffel Freiamt, vor dem ersten Finalkampf gegen Willisau. Zuschauer sind keine erlaubt. Allerdings wird die Begegnung am Samstag ab 19 Uhr in einem kostenpflichtigen Livestream übertragen.

Hat die Ringerstaffel Freiamt keine Probleme mit Corona?
Marcel Leutert: Nein, wir hatten bis jetzt noch keinen einzigen Fall und entsprechend auch keine Probleme.

War der durchzogene zweite Halbfinal gegen Einsiedeln tatsächlich hilfreich für den Final?
Für die Athleten war es gut, weil sie nach vierwöchiger Pause wieder die Matte wettkampfmässig spüren konnten. Wohl passte nicht alles, aber nach dem vermeintlichen Saisonabschluss konnten wir so den Neustart vollziehen.

Wer verfügt im Final über die grössere ringerische Substanz im Kader. Gegner Willisau oder Ihr Team?
Willisau hat ein breiteres Kader und mehr Spezialisten in jeder Stilart. Bei uns können mehr Athleten in beiden Stilarten antreten.

Willisau ist mit sieben Kaderringern gegenüber fünf bei Freiamt Finalfavorit. Kann man das so sehen?
Das mag vielleicht ein Vorteil sein. Ob Willisau deswegen aber Favorit ist, kann man so nicht sagen.

Für wen ist die Aufstellung der grössere Poker?
(überlegt lange) Puhhh! Für mich ist unsere Aufstellung klar. Aber Willisau hat eine bis zwei Lücken im Team.

Sind Nino Leutert, Michael Bucher und Magomed Aischkanow wieder gesund?
Ja, bei uns sind alle Ringer fit. Nino, Michi und Magomed haben wir gegen Einsiedeln nur für den Final geschont.

Ringt der bereits 47-jährige Andrey Malzew im Final?
Warten wir ab, ob ich ihn aufstelle. Aber er zeigte gegen Einsiedeln, dass er immer noch ringerische Qualitäten hat.

In welchem Team müssen mehr Ringer um eine Gewichtsklasse abhungern?
Hmm, das ist schwierig zu beurteilen. Das hält sich wohl etwa die Waage. Bei uns sind es zwei, drei Ringer.

Freiamt hat Angst vor Willisaus schweren Spitzenringern Stefan Reichmuth und Samuel Scherrer, weil sie auch den Russen Magomed Aischkanow schlagen können. Richtig?
Angst ist das falsche Wort. Wir haben Respekt, werden jedoch Magomed entsprechend eins­tellen, damit der «Schaden» so gering wie möglich ausfällt. Ich bin zuversichtlich, dass sein Kampf eng ausgeht.

Warum gelingt Freiamt die Revanche für die letztjährige knappe Niederlage im Final?
Wir sind um ein Jahr reifer geworden und haben in diesem schwierigen Coronajahr alles getan für eine optimale Vorbereitung. Wir absolvierten zwei Trainingslager, die zusammenschweissten. Ich bin überzeugt, dass uns der Titelgewinn gelingt. Wir sind auf jeden Fall heiss darauf.

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