Faustball

Rekordnationalspieler übernimmt die NLA-Equipe des STV Oberentfelden

Koni Keller (links) übernimmt von Christian Zbinden das Amt als NLA-Trainer der Männer beim STV Oberentfelden

Koni Keller (links) übernimmt von Christian Zbinden das Amt als NLA-Trainer der Männer beim STV Oberentfelden

In den beiden Nationalliga-A-Teams des STV Oberentfelden kommt es zu Trainerwechseln. Die langjährigen Coaches Christian Zbinden und Benjamin Marti-Suter geben ihren Rücktritt.

Zehn Jahre lang hat Christian Zbinden die erste Mannschaft des STV Oberentfelden geführt und mit der Mannschaft etliche Erfolge gefeiert. Das Highlight waren die beiden Schweizer Meistertitel, die er mit seinen Jungs erringen konnte. „Es war eine tolle Zeit und ich würde ohne Weiteres noch zehn Jahre weiter machen, aber es ist an der Zeit, dass die Mannschaft neue Impulse bekommt. Ich habe gemerkt, dass ich gewisse Spieler nicht mehr weiter bringen kann“, begründet Zbinden seinen Entscheid. 

Trotz seines Rücktritts als Trainer der ersten Mannschaft wird er dem Verein die Treue halten und sich weiterhin aktiv engagieren. Zbinden wird in seinem Amt als Vize-Präsident bleiben und übernimmt zudem die Nachwuchsarbeit, die bislang von Sabrina Siegenthaler geführt worden ist. 

Traumlösung gefunden

Für die Nachfolge konnten die Oberentfelder Konrad „Koni“ Keller verpflichten. Den 59-Jährigen kennt man in der Faustballszene: Mit 119 Länderspielen ist Keller Rekordnationalspieler und hat mit dem STV Full-Reuenthal auch auf Vereinsebene grosse Erfolge gefeiert.

Als Trainer hat Keller über viele Jahre das nationale Spitzenteam aus Full-Reuenthal gecoacht und war während sechs Jahren auch Trainer der Schweizer Nationalmannschaft (1998 – 2004). „Koni ist für uns eine Traumlösung. Er kommt aus der Region, bringt viel Erfahrung mit und vertritt dieselben Werte wie wir das in unserem Verein tun“, freut sich Vereinspräsident Michael Suter. 

Und auch Koni Keller freut sich auf die neue Herausforderung. „Einerseits reizt es mich zu schauen, ob meine Ideen von früher auch heute noch funktionieren und andererseits möchte ich jeden meiner Spieler in seiner Entwicklung weiter bringen – als Teil des Teams und auch bei seinen individuellen Fähigkeiten“, so Keller. Er wird die Mannschaft nach der Feldsaison übernehmen, die für die Oberentfelder voraussichtlich mit dem Heimspiel vom 2. September (16 Uhr, Erlenweg) enden wird. 

Marti-Suter hört auf

Auch bei den Frauen gibt es einen Wechsel auf der Trainerposition. Benjamin Marti-Suter, der die Frauenmannschaft fünf Jahre betreut hat, hat sich entschieden, sein Amt niederzulegen. „Ich bin Vater geworden und absolviere neben meinem Beruf noch eine Ausbildung. Das braucht viel Zeit und lässt sich nicht mehr mit dem Faustballsport verbinden, so wie ich mir das vorstelle“, sagt Marti-Suter.

Wer beim Frauenteam die Nachfolge von Marti-Suter übernehmen wird, ist noch nicht klar. Die Frauenequipe bestreitet am Wochenende des 9./10. September den Finalevent in Jona und hat dank dem zweiten Qualifikationsrang und dem Sieg gegen Ligakrösus Jona in der letzten Qualifikationsrunde intakte Chancen im Kampf um den Schweizer Meistertitel. 

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