Eishockey
Reinachs Frauen vorzeitig für die Playoffs qualifiziert

Meister Lugano ist der Sieger der Regular Season der Swiss Women’s Hockey League (SWHL), das Ladies-Team des SC Reinach hat sich nach einem Jahr Unterbruch vorzeitig wieder für die Playoffs qualifiziert.

Daniel Monnin
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Reinachs Claudia Riechsteiner (l.) interviet für das klubeigene Fernsehen ihre Teamkameradin Ingvild Farstad.

Reinachs Claudia Riechsteiner (l.) interviet für das klubeigene Fernsehen ihre Teamkameradin Ingvild Farstad.

Ruedi Burkart

Reinachs Gegner steht noch nicht fest – das letzte Spiel am kommenden Wochenende in Thun gegen Bomo wird entscheidend sein.

Reinach sicherte sich die Playoff-Qualifikation eine Runde vor Schluss der Masterround mit einem überzeugenden 7:1-Sieg gegen den Tabellenletzten Weinfelden. Die Oberwynentalerinnen brauchten zwar ein Drittel Anlaufzeit, danach machten sechs verschiedene Torschützinnen (Heiz traf doppelt) alles klar. So kommt es in der letzten Runde zur Direktbegegnung Bomo Thun – Reinach, die darüber entscheiden wird, wer den dritten und vierten Rang erreicht.

Das Spiel am kommenden Wochenende ist auch eine Art „vorweggenommener kleiner Final“, denn es darf davon ausgegangen werden, dass die beiden Meisterschaftsfavoriten Lugano und ZSC Lions ihre Halbfinalpartien (best of five) gewinnen und sich dereinst im Final wiedertreffen werden, mit Vorteilen für den amtierenden Meister, denn die Tessinerinnen werden wohl wieder mit National-Torhüterin Sophie Anthamatten zu den entscheidenden Spielen antreten.

Überraschend nicht für die Playoffs qualifiziert ist der letztjährige Bronzemedaillengewinner Université Neuchâtel. Die Neuenburgerinnen haben die Abgänge von drei Schlüsselspielerinnen (unter anderem die ex-Reinacherin Stefanie Marty, die ihren vor Saisonbeginn angekündigten Wechsel zum schwedischen Meister Linköping umsetzte) nicht verkraften können. Uni muss deshalb die Liga-Qualifikation gegen Weinfelden bestreiten.

SWHL A. 9. + 10. Runde (Masterround): Reinach – Weinfelden 7:1 (0:0, 4:0, 3:1). Lugano – Université Neuchâtel 4:0 (1:0,1:0, 2:0). ZSC Lions – Bomo Thun 7:1 (5:1, 2:0, 0:0). Lugano – ZSC Lions 6:5 n.V. (3:2, 1:1, 1:2, 1:0). – Rangliste: 1. Lugano 10/40. 2. ZSC Lions 10/40. 3. Bomo Thun 9/18. 4. Reinach 9/17. 5. Université Neuchâtel 9/12. 6. Weinfelden 9/4. – Lugano, ZSC Lions, Bomo Thun und Reinach für die Playoffs qualifiziert (best of 5); Université Neuchâtel und Weinfelden bestreiten die Liga-Qualifikation (best of 5).