Die Frauen-Meisterschaft der SWHL A bleibt bis zum Ende der Masterround spannend und die Stärkeverhältnisse haben sich auch in der fünfwöchigen Meisterschaftspause nicht verändert. Der SC Reinach bezog am Wochenende zwei absehbare Niederlagen gegen die beiden Meisterschaftsfavoriten.

Allerdings waren die beiden Spiele gegen Lugano (3:6) und die ZSC Lions (2:4) härter umkämpft als auch schon. Die Oberwynentalerinnen bleiben bei 14 Punkten stehen und liegen vor den abschliessenden beiden Runden vom kommenden Wochenende zwei Punkte vor dem letztjährigen Bronzemedaillengewinner Université Neuchâtel, das ebenfalls zweimal verloren hat.

Damit kommt es am kommenden Wochenende zum Showdown: Reinach spielt zuhause gegen den Tabellenletzten Weinfelden und auswärts gegen das drittplatzierte Bomo Thun, dem ein einziger Punkt zum zweiten Playoff-Einzug in Folge fehlt.

Die Neuenburgerinnen ihrerseits, seit vier Spielen ohne Sieg, spielen zweimal auswärts: In Lugano und Weinfelden. Der Tabellenletzte, seit Saisonbeginn ohne jegliche Chance auf eine Playoff-Qualifikation, wird also das Zünglein an der Waage spielen. 

Wer wird Qualifikationssieger?

An der Tabellenspitze bewahrten die ZSC Lions mit zwei Siegen den Ein-Punkte-Vorsprung auf Lugano, das seinerseits zu zwei Siegen. Das Restprogramm der beiden Meisterschaftsfavoriten beinhaltet in der letzten Runde das letzte der vier Direktduelle in der Resega. Der Sieger dieser Partie wird als Qualifikationssieger in die Playoffs steigen können, die ZSC Lions haben bisher zwei der drei Partien für sich entschieden. 


SWHLA, 7./8. Runde
(Masterround): Weinfelden - Lugano 3:5 (1:3, 1:2, 1:0). Reinach - ZSC Lions 3:6 (1:1, 0:3, 2:2). Bomo Thun - Université Neuchâtel 4:1 (2:0, 0:0, 2:1). Lugano - Reinach 4:2 (2:1, 0:0, 2:1). ZSC Lions - Université Neuchâtel 6:1 (3:1, 0:0, 3:1.). Weinfelden - Bomo Thun 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) n.V. - Rangliste (alle 8 Spiele): 1. ZSC Lions 36. 2. Lugano 35. 3. Nomo Thun 18. 4. Reinach 14. 5. Université Neuchâtel 12. 6. Weinfelden 4.