Eishockey Frauen

Reinach mit Fehlstart in die Masterround

Die Reinacherinnen kamen, vielleicht auch wegen Absenzen, am letzten Wochenende nicht richtig auf Touren. (Archivbild)

Die Reinacherinnen kamen, vielleicht auch wegen Absenzen, am letzten Wochenende nicht richtig auf Touren. (Archivbild)

Dem SC Reinach ist der Start in die Masterround misslungen. Die Oberwynentalerinnen verloren zuhause gegen Playoff-Mitkonkurrent Université Neuchâtel und auswärts bei den ZSC Lions und bleiben auf ihren fünf Punkten sitzen.

Will der SC Reinach ein Wörtchen um die Vergabe der zwei offenen Playoff-Plätze mitreden, dann muss das Team von Trainer Philippe Steiner zwangsläufig zumindest in den Direktbegegnungen gegen die Mitkonkurrenten Neuenburg, Bomo Thun und Weinfelden punkten. Das ist den Oberwynentalerinnen im Spiel gegen Université Neuchâtel nicht gelungen. Reinach ging zwar in der 11. Minute in Führung, kassierte 94 Sekunden später aber bereits den Ausgleich. Von da an schoss nur noch der Gegner die Tore und bei Reinach – das ohne Florence Schelling, Julia Marty und die dauerverletzte Sandra Thalmann antrat – offenbahrte sich die alte Abschlussschwäche.

Improvisierter Schiedsrichtereinsatz

Das Spiel leitete übrigens NLA-Linienrichter Peter Küng. Der Reinacher Eismeister sprang notfallmässig ein, als sich abzeichnete, dass keine Schiedsrichter anwesend waren. Das passte den Neuenburgerinnen zuerst gar nicht in den Kram, sie liessen sich erst nach etlichen Diskussionen zum Spielen überreden.

Schlechtes Wochenende für Reinacherinnen

Auch gegen die ZSC Lions blieben die Reinacherinnen auswärts auf der Verliererstrasse. Der Meisterschaftsfavorit setzte sich „knapp“ mit 3:0 durch. Weil sowohl Université Neuchâtel als auch Bomo Thun mindestens eines der beiden Wochenend-Spiele gewann, liegt Reinach nach 2 von 10 Runden der Masterrround nun bereits 4 Punkte hinter dem letzten Playoff-Platz – und das vor dem Heimspiel gegen Meister Lugano vom kommenden Samstag.

An der Tabellenspitze liegt weiterhin verlustpunktlos Meister Lugano. Die Tessinerinnen gewannen ihre beiden Heimspiele gegen Bomo Thun (7:1) und Weinfelden (3:1) und bauten ihren Vorsprung aus. Herausforderer ZSC Lions liegt weiterhin auf Rang 2, hat jedoch ein Spiel weniger ausgetragen.

Resultate:

SWHL A, Masterround, 1./2. Runde: Lugano – Bomo Thun 7:1 (4:0, 2:0, 1:1). Reinach – Université Neuchâtel 1:4 (1:1, 0:1, 0:2). ZSC Lions – Reinach 3:0 (0:0, 2:0, 1:0). Lugano – Weinfelden 3:1 (1:0, 0:1, 2:0). Université Neuchâtel – Bomo – Thun 2:3 (0:1, 2:0, 0:2). ZSC Lions – Weinfelden am 26.11. – Rangliste: 1. Lugano 2/20. 2. ZSC Lions 1/17. 3. Bomo Thun 2/9. 4. Université Neuchâtel 2/9. 5. Reinach 2/5. 6. Weinfelden 1 /2.

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