So richtig zufrieden kann man in Reinach mit den ersten 10 Partien nicht sein, auch wenn sich vieles erklären lässt, 10 Punkte aus ebenso viel Spielen ist eine magere Ausbeute für die Oberwynentalerinnen, die sich am Sonntag auswärts von Bomo Thun schlagen lassen mussten.

Sicher, Reinach beklagt seit Saisonbeginn gewichtige Ausfälle – Nationalverteidigerin Julia Marty fiel sechs Wochen lang aus, kam zu einem einzigen Einsatz und verletzte sich gleich wieder. Reinach mit oder ohne Marty – das sind zwei verschiedene Teams, weil Julia Marty nicht nur die Defensive stabilisieren kann, sondern auch gleich noch den Angriff mit ihren Pässen befeuert.

Teamleiter Franz Pelloli hoffft, dass „Julia am kommenden Wochenende, zu Beginn der Masterround, wieder einsatzfähig sein wird.“ Spätestens im Januar erwartet er zudem die Langzeitverletzte Sandra Thalmann, eine weitere Nationalverteidigerin, nach ihrem Kreuzbandriss zurück im Team.

Pelloli ist überzeugt, „dass wir es über den Strich schaffen werden, zumal wir zwei Spiele gegen Weinfelden und am Sonntag in Thun verloren haben, die wir eigentlich nie verlieren dürften“. Und weil für die Masterround die Punkte halbiert werden, liegen die Oberwynentalerinnen nur einen einzigen Punkt hinter dem drittplatzierten Université Neuchâtel und dem viertplatzierten Bomo Thun.

SWHL A. 10. Runde: ZSC Lions – Weinfelden 5:2 (3:0, 1:1, 1:1). Université Neuchâtel – Lugano 3:6 (2:3, 0:1, 1:2). Bomo Thun – Reinach 5:3 (2:0, 1:1, 2:2).  – Rangliste nach der Qualifikation (alle 10 Spiele): 1 . Lugano 27 (halbierte Punkte für die Masterround 14). 2. ZSC Lions 27 (14). 3. Université Neuchâtel 12 (6). 4. Bomo Thun 11 (6). 5. Reinach 10 (5). 6. Weinfelden 3 (2).