Die Aargauerinnen schlugen Université Neuchâtel nach einem ausgeglichenen Spiel mit 5:3. Knackpunkt in der Begegnung war Reinachs dritter Treffer durch Nationalverteidigerin Julia Marty, er fiel gerade mal 10 Sekunden nach dem Neuenburger Ausgleich zum 2:2.

Auch der vierte Treffer, 26 Sekunden nach dem Start ins Schlussdrittel, hinterliess bei Neuenburg Spuren. Université gelang zwar noch einmal der Anschluss, Aline Heiz machte mit dem 5:3 knapp zwei Minuten vor Schluss jedoch alles klar.

Zwei Plätze gutgemacht

Mit dem Sieg überholte Reinach nicht nur die Neuenburgerinnen, sondern auch gleich noch Bomo Thun, das zuhause gegen Lugano mit 1:10 verlor. Die drei Playoff-Anwärter liegen nach wie vor nur durch zwei Punkte getrennt auf den Rängen 3 bis 5.

Reinach trifft in den verbleibenden vier Spielen im Januar auf die ZSC Lions und Lugano, gegen die man bisher punktelos blieb. Gegen Weinfelden und Bomo Thun hingegen sind Siege gefragt, will man nach einem Jahr Unterbruch wieder die Playoffs erreichen.

Neuer Leader sind die ZSC Lions: Die Zürcherinnen schlugen Meister Lugano mit 7:6 und liegen vier Runden vor Schluss der Qualifikation nun einen Punkt vor den Tessinerinnen. In einem verrückten Spiel fielen nicht nur 13 Tore, auch die taktischen Fesseln blieben phasenweise in der Garderobe.

So etwa zwischen der 44. und 50. Minute als innerhalb von sechs Minuten fünf Tore fielen, drei für Lugano und zwei für Zürich und Lugano bis auf ein Tor aufholen konnte. In den letzten 10 Minuten machten die Zürcherinnen allerdings dicht und feierten damit den zweiten Sieg in der dritten Direktbegegnung.

SWHLA. 5./6. Runde: Bomo Thun - Lugano 1:10 (1:3, 0:6, 0:1). Université Neuchâtel - Reinach 3:5 (0:0. 2:3, 1:2). ZSC Lions - Weinfelden 8:3 (4:0, 1:1, 3:2). ZSC Lions - Lugano 7:6 (1:1, 4:2, 2:3). – Rangliste (alle 6 Spiele): 1. ZSC Lions 30. 2. Lugano 29. 3 Reinach 14. 4. Bomo Thun 14. 5. Université Neuchâtel 12. 6. Weinfelden 2.