Volleyball
Playoffs für SeeWy ausser Reichweite

Dynamo SeeWy unterliegt zu Hause Ebikon in einer ausgeglichenen Partie in 1:3 Sätzen. Trainer Erich Wiedmer blickt bereits auf die nächste Saison.

Patrizia Obrist
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Keine Playoffs für Volleyballerinnen von Dynamo SeeWy
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SeeWy Moena Mika von SeeWy greift an.
SeeWy Seons Miriam Schönenberg (rechts) versuchts gegen einen Doppelblock.
SeeWy Voller Einsatz von Miriam Schönenberg.
SeeWy Seons Adriana Pepe (rechts) mit einer Finte.

Keine Playoffs für Volleyballerinnen von Dynamo SeeWy

AZ

Dynamo SeeWys Trainer Erich Wiedmer zeigte sich vor dem Spiel bescheiden: «Das Team hat eine Siegchance von 33 Prozent.» Zwar unterlag das fünfplatzierte Dynamo SeeWy den drittplatzierten Luzernerinnen tatsächlich. Doch das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg, denn keines der beiden Teams konnte sich vom anderen je wirklich absetzen. Ebikon gewann die ersten beiden Sätze knapp. Dynamo SeeWy wiederum holte sich Satz drei, ehe die Gäste im vierten Satz das Spiel für sich entschieden.

Wiedmer hob die Leistung und den Kampfgeist seines Teams hervor, während ihn die individuellen Fehler ärgerten. Sein Fazit lautete: «Ebikon trat niemals so kompakt auf wie noch in der Vorrunde. Ebenfalls setzte unser Service sie unter Druck. Doch schliesslich siegte der etwas erfahrenere Gegner verdient.»

Mit Sieg wäre Teilname an Playoffs möglich gewesen

Trotz der Niederlage zeigt man sich zufrieden bei Dynamo SeeWy, das in dieser Saison erfolgreich in die 1. Liga wieder aufgestiegen ist. Nachdem die wichtigste Blockspielerin den Verein ende letzter Saison Richtung NLB verlassen hatte, musste das Team umgestellt und verjüngt werden.

Mit wenig routinierten Spielerinnen, die fast alle erst anfangs zwanzig sind, war das Ziel, nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen. Doch es sollte viel besser kommen als geplant war. Das zeigt der zweite Rang am Ende der Vorrunde.

Da die Leistung in der Rückrunde dann nicht mehr immer ganz stimmte, stand Dynamo SeeWy vor dem Spiel gegen Ebikon auf dem fünften Rang. Mit einem Sieg wäre die Teilnahme an den Playoffs noch möglich gewesen. Diese wurden nun verpasst und Dynamo SeeWy will dafür unbedingt den fünften Rang halten.

NLB-Aufstieg ist ein Thema

Positiv blickt Wiedmer dennoch in die Zukunft und hofft, dass sein Team bereits in der nächsten Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen kann. Sollte das so sein, wäre die NLB in zwei bis drei Jahren ein Thema. Dass ein sofortiger Aufstieg mit einem jüngeren Team wenig Sinn macht, weiss Wiedmer und erinnert sich an einen Spruch, der besagt, dass man den besten Volleyball mit 25 Jahren spielt. Vorerst konzentriert sich Dynamo SeeWy auf die zwei verbleibenden Spiele. Während die Partie vom nächsten Samstag gegen das abgeschlagene Schlusslicht Morbio zu einer Pflichtaufgabe verkommt, wird es am letzten Spieltag im Kantonsderby gegen Safenwil-Kölliken nochmals so richtig heiss. «Geschenke», so Wiedmer, «werden wir dann aus Prestigegründen nicht machen.»

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