Handball
Platz fünf ist für den TV Zofingen ein Muss

Der TV Zofingen will auch diese Saison ein Wörtchen um die Spitzenpositionen in der zweithöchsten Liga mitreden. Kein leichtes Unterfangen, denn nach dem Abstieg von Suhr Aarau und Endingen ist die NLB stärker geworden.

Michael Wyss
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Andreas Stierli vom TV Zofingen in Aktion.

Andreas Stierli vom TV Zofingen in Aktion.

Otto Lüscher

Die Brüder Manuel und Nicolas Gautschi fühlen sich bei ihrem Stammverein TV Zofingen wohl. Dies, obwohl es in der letzten Saison für die beiden Zofinger nicht ganz einfach war. Manuel war lange verletzt, Nicolas oft nur Torhüter Nummer drei. «Auch wenn mit Marcel Lengacher ein hervorragender Linksaussen zu uns gestossen ist, will ich mich für die Stammformation aufdrängen», sagt der 22-jährige Manuel Gautschi. Sein 21-jähriger Bruder möchte auch zu mehr NLB-Spielzeit kommen, «ich möchte dem Team Sicherheit verleihen.»

Das wird auch nötig sein, wollen die Zofinger den fünften Platz bestätigen. Nach dem Abstieg von Suhr Aarau und Endingen ist die NLB stärker geworden. «Die beiden Absteiger sowie Yellow Winterthur und die Kadetten Schaffhausen werden wieder um die Spitzenplätze kämpfen», sagt Manuel Gautschi, «wir werden diese Equipen aber zu ärgern versuchen.»

Tiefstapeln will man beim TVZ aber nicht. Die vergangene Spielzeit hat gezeigt, dass die Thutstädter mit den besten NLB-Teams mithalten können. Und am Gesicht der Mannschaft hat sich in der Sommerpause wenig geändert. Der vom RTV Basel gekommene Rechtsaussen Adrian Studerus dürfte seinen Vorgänger Markus Hüsser (zu Wacker Thun) in etwa ersetzen können. Dasselbe gilt für Marcel Lengacher, der neben Flügel auch im Aufbau spielen kann. «Die einzige Baustelle ist der Kreis», spricht Manuel Gautschi das Fehlen des verletzten Robert Nieberg (Achillessehnenriss) an. Zwar konnte mit Markus Jeremias ein Ersatz verpflichtet werden, dieser sprang aber sogleich wieder ab und spielt nun in der NLA bei Kriens-Luzern. Ausserdem fehlt im Rückraum eine gewisse Breite, Ausfälle von Schlüsselspielern lassen sich kaum kompensieren.

Dennoch steigen die Gautschis morgen mit einem guten Gefühl ins erste Spiel gegen Stans. «Die Vorbereitung war gut», sagt Manuel Gautschi, «nun wollen wir mit einem Startsieg ein Ausrufezeichen setzen.»