Challenge League

Personalupdate aus dem Brügglifeld: Was ist mit Gashi, Verboom und Misic?

Shkelzen Gashi (l.) und Petar Misic

Shkelzen Gashi (l.) und Petar Misic

Der FC Aarau nutzte die Länderspielpause zu einem Test mit einem kompetitiven Gegner: Am vergangenen Freitag war der RC Strasbourg aus der höchsten französischen Liga (18. Rang) zu Gast im Brügglifeld. Nicht nur das knappe Verdikt von 0:2 verrät, dass sich die Aarauer achtsam geschlagen haben. Auch optisch war die Differenz zwischen den beiden Teams geringer, als man vielleicht vermutet hätte. Aus Aarauer Sicht gibt es rund um das Testspiel Fragezeichen zu einigen Personalien:

1. Gashi geschont statt verletzt

So war der zweifache Saisontorschütze Shkelzen Gashi abwesend und als verletzt gemeldet. Entwarnung kommt am Montag: Mehr Schonung als ernsthafte Verletzung, Gashi (32) sollte ab heute wieder ganz normal mittun können.

2. Verboom mit Rückschlag

Wieder mittun können - das war auch die Hoffnung bei Bryan Verboom. Seit dem Cup-Spiel gegen den FC Wil, als er in der Halbzeit ausgewechselt wurde, fällt der 28-jährige Neuzugang aus Belgien aus. Dem Linksverteidiger macht eine hartnäckige Muskelverletzung im Oberschenkel zu schaffen. Geplant war, dass Verboom gegen Strasbourg wieder zu Spielpraxis kommt. Doch ein Rückschlag im Aufbautraining verhinderte dies. Aus dem Brügglifeld heisst es, Verboom könnte weitere zwei bis drei Spiele ausfallen, im (eher unwahrscheinlichen) Optimalfall sitzt er am Freitag gegen Stade Lausanne-Ouchy zumindest wieder auf der Bank.

45 Minuten im Cup gegen Wil waren die bisher einzigen Pflichtspielminuten von Bryan Verboom im FCA-Dress

45 Minuten im Cup gegen Wil waren die bisher einzigen Pflichtspielminuten von Bryan Verboom im FCA-Dress

3. Misic (noch?) nicht auf dem Absprung

Und dann ist da die Personalie Petar Misic: Der 26-jährige Kroate begann alle vier bisherigen Saisonspiele auf der Ersatzbank. Beim 2:5 in Winterthur wurde er als Offensivspieler nicht einmal eingewechselt, obwohl der FCA neue Impulse auf seiner Position nötig gehabt hätte. Wie zuvor unter Patrick Rahmen hat Misic auch unter dem jetzigen Trainer Stephan Keller nur eine Nebenrolle. Als er dann gegen Strasbourg als "nicht im Aufgebot" gemeldet wurde, stellte sich automatisch die Frage: Ist Misic, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft, auf dem Absprung? Antwort: Nein. Er war wegen eines Krankheitsfalls in der Familie freigestellt. Zumindest bis Ende Januar 2021, wenn das Transferfenster das nächste Mal öffnet, dürfte Misic weiterhin Teil des FCA-Kaders sein.

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