Lugano und Zürich dominieren seit Jahren die NLA der Frauen und machen die Titel unter sich aus. Nie ist es einer Mannschaft in den letzten Jahren gelungen, in diese Phalanx einzudringen. Das dürfte sich auch in der am Wochenende beginnenden Meisterschaft 2014/2015 nicht ändern.

Fünf Toptransfers

Als erste Spielverderber dürften das wiedererstarkte Reinach und Uni Neuchâtel auftreten.

Die Aargauerinnen warten mit fünf Top-Transfers auf: Allen voran Olympiaheldin Florence Schelling, die neben ihrem Pensum beim Erstligisten Bülach erneut im Reinacher Tor stehen wird. In der vergangenen Saison stand sie dreimal zwischen den Pfosten.

Reinachs Teamleiter Franz Pelloli geht davon aus, dass Schelling «bis Weihnachten bis zu sieben Mal für uns spielen wird, danach ist der 1.Liga-Kalender noch nicht erstellt».

Schelling gewann mit dem Nationalteam an den Olympischen Spielen in Sotschi nach einem dramtischen Spiel gegen Schweden sensationell die Bronzemedaille.

Auch Julia Marty im Team

Derweil kehrt Nati-Captain Julia Marty zu ihrem Stammverein zurück. Neu kommen die beiden Nationalspielerinnen Ingvild Farstad (No, wechselte wie Marty vom schwedischen Spitzenclub Linköping in den Aargau) und Katerina Flachsova (Tsch) sowie die beiden Doppelbürgerinnen Raschelle und Chelsea Jamarillo.

Die amerikanischen Zwillinge haben vor ein paar Jahren bereits einen ersten Test in der Schweizer Nationalmannschaft absolviert.

Die Reinacherinnen starten am Samstag auswärts bei den ZSC Lions.