Das entscheidende Wochenende im Hallenfaustball steht vor der Türe. STV-Oberentfelden-Trainer Christian Zbinden gibt sich einerseits zuversichtlich: «Wenn uns eine solche Leistung gelingt, wie zuletzt gegen Diepoldsau, dann können wir Elgg-Ettenhausen im Halbfinal schlagen.» Andererseits fordert er von seinem Team nicht ultimativ den ersten Hallen-Meistertitel. Noch verfüge Diepoldsau über die grössere Routine.

Vor einem Jahr verloren die Suhrentaler gegen die St. Galler Rheintaler im Final mit 2:4, boten dem nachmaligen Meister aber während fünf Sätzen Paroli. Mumm gibt den Aargauer Herausforderern der 3:0-Sieg in der letztjährigen Feldmeisterschaft. «Wir haben bewiesen, dass wir mit einer guten Tagesform Diepoldsau schlagen können», sagt Zbinden, verweist aber sofort auf die Ausgangslage.

Oberentfelden konzentriere sich vor dem Finalwochenende in Pfäffikon SZ auf den Halbfinal. «Zuerst müssen wir Elgg-Ettenhausen schlagen, erst dann befassen wir uns mit dem Final.»

Abschied für Dominik Gugerli

Nur zu gerne würden sich die Oberentfelder den ersten Schweizer-Meister-Titel in der Vereinsgeschichte schnappen. Damit könnten sie dem 46-fachen Internationalen Dominik Gugerli ein unvergessliches Abschiedsgeschenk bescheren. Der 32-jährige Allrounder hat sich in dieser Hallensaison in der Jokerrolle für eine letzte Saison Spitzenfaustball zur Verfügung gestellt. Wer weiss, vielleicht kann «Guge» just in seinen letzten NLA-Spielen dank seiner Routine in entscheidenden Phasen etwas reissen.

Der Halbfinal zwischen Oberentfelden und Elgg-Ettenhausen in der Pfäffiker Sporthalle Weid beginnt heute um 17 Uhr. Die Spiele um die Medaillenränge steigen am Sonntag selbenorts.