Oberentfeldens Faustballer sichern sich im letzten Spiel der Qualifikation Rang drei

Die Oberentfelder Faustballer holen sich zum Abschluss der Qualifikation drei Siege und lösen damit als Dritte das Final4-Ticket. Dort wird im Halbfinal das Team aus Diepoldsau warten.

Fabio Baranzini
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Robin Häfeli und seine Teamkollegen vom STV Oberentfelden beenden die NLA-Qualifikation auf Rang 3

Robin Häfeli und seine Teamkollegen vom STV Oberentfelden beenden die NLA-Qualifikation auf Rang 3

Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Die Ausgangslage vor dem letzten Spiel der NLA-Qualifikation war klar: Der Sieger des Direktduells zwischen Widnau und Oberentfelden wird sich auf dem dritten Rang klassieren zum Ende der Qualifikation. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison zwischen diesen beiden Teams hatten die Oberentfelder mit 3:1 für sich entscheiden können.

Im zweiten Spiel der laufenden Meisterschaft erwischten die Widnauer den besseren Start. Sie konnten die ersten beiden Sätze gewinnen und sich damit einen komfortablen 2:0-Vorsprung erspielen. «Der erste Durchgang ist etwas unglücklich gegen uns gelaufen und auch den zweiten Satz hätten wir eigentlich gewinnen können», sagt Oberentfeldens Trainer Koni Keller.

Grossartige Wende

Doch im Angesicht der drohenden Niederlage drehten die Oberentfelder noch einmal auf. Plötzlich war mehr Fluss im Spiel und die Jungs von Koni Keller holten Punkt für Punkt auf. Dank einem 11:2 und 11:7 in den Sätzen drei und vier war das Spielgeschehen bald ausgeglichen. Der fünfte und letzte Durchgang musste also die Entscheidung bringen. Und auch den konnten die Oberentfelder für sich entscheiden. Dank dem 11:9 schaffen sie die Wende und sichern sich Rang drei in der Qualifikation. «Jeder von uns weiss, dass er noch Luft nach oben hat. Und trotzdem haben wir es geschafft, diese Partie nach einem 0:2-Rückstand noch auf unsere Seite zu holen – das ist grossartig», bilanzierte Keller.

Sein Team war mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen NLA-Schlusslicht Jona ins letzte Qualifikationswochenende gestartet. «Das war ein Pflichtsieg», so das kurze Fazit von Keller. Die nachfolgende Niederlage gegen Rickenbach-Wilen, das zuvor in dieser Saison noch nicht richtig auf Touren gekommen war, verhinderte aus Oberentfelder Sicht das resultatmässig perfekte Wochenende. «Wir haben in dieser Partie nie richtig ins Spiel gefunden, was sie geschickt ausgenutzt haben und so verdient gewinnen konnten», sagt Keller.

Die Oberentfelder Faustballer – im Bild Tim Egolf – holen am letzten Spielwochenende drei Siege aus vier Partien

Die Oberentfelder Faustballer – im Bild Tim Egolf – holen am letzten Spielwochenende drei Siege aus vier Partien

Fabio Baranzini / Swiss Faustball

3:0-Sieg gegen dezimiertes Diepoldsau

Für die etwas unerwartete Niederlage gegen Rickenbach-Wilen rehabilitierten sich die Oberentfelder mit einem 3:0-Sieg gegen die eigentlich favorisierten Diepoldsauer. Diese hatten jedoch gleich drei Absenzen von Stammspielern zu beklagen, so dass der 3:0-Erfolg nicht allzu aussagekräftig ist. Klar ist bereits jetzt: Wenn die Oberentfelder am 19. Februar im Halbfinal des Final4-Turniers in Kirchberg wieder auf Diepoldsau treffen werden, dürfte die Aufgabe um einiges schwieriger werden als an diesem Wochenende. Bis dahin bleibt Koni Keller aber auch noch etwas mehr als ein Monat Zeit, um seine Mannschaft auf den Saisonhöhepunkt einzustellen.

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