Faustball
Oberentfelden will in den Final und Vordemwald sich den Ligaerhalt sichern

Die beiden Aargauer Faustballvereine starten mit erhöhten Ambitionen in die neue Feldsaison: Oberentfelden liebäugelt nach zwei Bronzemedaillen mit der Finalteilnahme. Vordemwald möchte nicht wieder die Abstiegsspiele bestreiten müssen

Wolfgang Rytz
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Mit geballter Faust voran: Hauptschlagmann Kevin Hagen wird von Trainer Christian Zbinden zu Höchstleistungen angetrieben: Nach zwei Bronzemedaillen wollen die Oberentfelder Faustballer nun in den Final. Rytz

Mit geballter Faust voran: Hauptschlagmann Kevin Hagen wird von Trainer Christian Zbinden zu Höchstleistungen angetrieben: Nach zwei Bronzemedaillen wollen die Oberentfelder Faustballer nun in den Final. Rytz

Spitzenfaustball konzentriert sich im Aargau weiterhin auf die westliche Kantonshälfte. Mit einer gesunden Rivalität bauen Oberentfelden und Vordemwald auf eigene Kräfte. Die Vorherrschaft gehört den Suhrentalern. Trainer Christian Zbinden beklagt allerdings ein enges Kader, weil die zweite Mannschaft in der Nationalliga B knapp besetzt ist.

Dennoch erlauben die aktuellen Nationalliga-A-Spieler einige Aufstellungsvarianten. Im Angriff liegt die Hauptverantwortung auf Kevin Hagen. Als Zweitschläger dürfte primär Rückkehrer Benjamin Marti-Suter zum Einsatz kommen.

Allrounder Dominik Gugerli wird das Team als Mittelmann führen. Wenn er nach vorne rückt, steht mit Manuel Mosimann ein Oberentfelder Talent mit viel Potenzial bereit. Hinten gesetzt sind Reto Hunziker und Pascal Böni. Dazu will Trainer Zbinden den 17-jährigen Brian Häfliger wie schon in der Hallensaison an die Nationalliga A heranführen.

Die Qual der Wahl hat Vordemwalds Trainer Matthias Wilhelm im Angriff. «Meine Schläger sind gut drauf», verströmt er Zuversicht. Dominik Ruf, Sascha Hagmann und Kevin Hugentobler haben im ersten Nationalliga-A-Jahr viel Erfahrung gesammelt.

In der Auf-/Abstiegsrunde hielten sie dem Nervendruck stand. Erst wieder in Schwung kommen muss Mittelmann Luca Flückiger nach absolvierter Rekrutenschule. Hinten baut Trainer Wilhelm auf Routinier Walter Scheurer und Reto von Ballmoos. Anstelle von Alain Thomi, der sich einer Hüftoperation unterziehen muss, rückt Andreas Züger ins Kader nach.

Oberentfelden strebt in der Qualifikation mindestens Rang drei an, der zur Teilnahme am einzigen Halbfinal berechtigt. Der Qualifikationssieger ist direkt für den Final qualifiziert. Favorit ist Widnau mit dem überragenden Schlagmann Cyrill Schreiber.

Die Suhrentaler stehen am ersten Spieltag vor einer schwierigen Prüfung. Gegen Meister Diepoldsau und Elgg-Ettenhausen muss mindestens ein Sieg her, sonst stehen die Suhrentaler frühzeitig unter Druck.

Damit Vordemwald nicht wieder Abstiegsspiele bestreiten muss, brauchts Rang 7 unter 9 Teams. «Neuendorf und Aufsteiger Rickenbach-Wilen liegen am ehesten in unserer Reichweite», glaubt Wilhelm. Deshalb fordert er Siege in den Direktduellen. Gleich zum Saisonstart sind diese Gegner am Samstag in Vordemwald zu Gast. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

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