Faustball

Oberentfelden übertrifft das Saisonziel und schafft den Ligaerhalt

Pascal Böni und seine Teamkollegen vom STV Oberentfelden haben sich am letzten Spieltag den Ligaerhalt gesichert.

Pascal Böni und seine Teamkollegen vom STV Oberentfelden haben sich am letzten Spieltag den Ligaerhalt gesichert.

Die Oberentfelder Faustballer verlieren zwar zum Abschluss der NLA-Saison vor heimischem Publikum zwei Mal, sichern sich aber dennoch den direkten Ligaerhalt. Ein Ergebnis, dass die Oberentfelder vor der Saison sofort unterschrieben hätten.

Nach den Abgängen von drei Stammspielern zu Beginn dieser Saison war für die Männer des STV Oberentfelden klar, dass es eine schwierige Spielzeit werden würde. Folglich gab es auch nur ein realistisches Saisonziel: den Ligaerhalt. Genau dieses Ziel haben die Oberentfeldern nun erreicht. Und das erst noch ohne den Umweg über die Barrage gehen zu müssen.

„Dass wir den Ligaerhalt geschafft haben, ohne die Barrage zu spielen, ist eine tolle Leistung. Wir haben unser Ziel klar übertroffen und das schönste daran ist, dass wir das geschafft haben, indem wir unsere Linie konsequent durchgezogen haben und in dieser Saison ausschliesslich mit unseren eigenen Spielern aufliefen“, so Trainer Christian Zbinden, der während den beiden Heimspielen am letzten Samstag zum letzten Mal an der Seitenlinie stand. Er wird sein Traineramt abgeben und sich fortan um den Nachwuchs kümmern.

Versöhnlicher Abschluss

Für Zbinden und seine Jungs gab es in den letzten beiden Spielen dieser Feldsaison allerdings keinen Sieg zu bejubeln. Gegen Elgg-Ettenhausen war man trotz einer durchzogenen Leistung sehr nahe dran. Im vierten Satz vergaben die Oberentfelder gar einen Matchball und mussten sich am Ende 2:3 geschlagen geben. „Nach dem guten Start haben wir viel zu viel studiert und wollten zu viel, statt dass wir einfach Faustball gespielt hätten. Das war eine schlechte Leistung, so dass wir verdient verloren haben“, so Zbinden.

Obwohl im zweiten Spiel des Tages die Stammspieler Dominik Gugerli und Tim Egolf verletzt ausfielen und daher Christian Zbinden selber noch als Spieler eingreifen musste, konnten sich die Oberentfelder im Duell mit Widnau steigern. Gegen den Tabellendritten konnten sie einen Satz gewinnen und führten im dritten Durchgang mit 9:6. „Wir konnte mit Widnau gut mithalten, vergaben aber unsere Chancen in den entscheidenden Momenten. Dennoch war diese kämpferische Leistung ein guter Abschluss dieser Saison vor heimischem Publikum“, bilanzierte Zbinden.

Frauen wollen den Meistertitel

Während die Saison für die Männer vorbei ist, steht für die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg das Highlight noch bevor: Am kommenden Wochenende findet der Finalevent in Jona statt, wo die neuen Schweizer Meisterinnen gekürt werden. Und die Oberentfelderinnen haben dabei ein grosses Ziel. Sie wollen den Titel gewinnen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, denn die Mannschaft von Trainer Benjamin Marti-Suter hat die Qualifikationsphase punktgleich mit Ligakrösus Jona auf Rang zwei beendet und konnte in der letzten Runde nach eineinhalb Jahren endlich wieder einmal gegen Jona gewinnen. Ein gutes Omen für den Finalevent.

Angreiferin Andrea Geber und ihre Teamkolleginnen wollen am Finalevent in Jona den Schweizer Meistertitel holen.

Angreiferin Andrea Geber und ihre Teamkolleginnen wollen am Finalevent in Jona den Schweizer Meistertitel holen.

Im Gegensatz zu Erzrivale Jona, der als Qualifkationssieger bereits im Final steht, müssen sich die Oberentfelderinnen zuerst noch für das Endspiel qualifizieren. Dafür braucht es einen Sieg gegen Embrach, das man in der Vorrunde zwei Mal bezwingen konnte. Die Oberentfelderinnen gehen also als klare Favoritinnen ins Halbfinalspiel gegen Embrach.

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