Vergangenes Spiel lief es nicht wie geplant für die Aarauerinnen. Im Cup-Viertelfinal gegen St. Gallen-Staad am Sonntagnachmittag verloren sie gleich mit 0:4. Nun müssen die Köpfe aber wieder nach oben und der Fokus auf die Liga gerichtet werden. „Das Cupabenteuer ist nun vorbei, jetzt ist es umso wichtiger, dass wir in der Liga weiter vorankommen“, so Trainer Charles Grütter nach dem Spiel. Auch vom Glück waren sie nicht gerade verfolgt, so der Trainer: „St. Gallen war besser als wir am Sonntag. Aber nicht um vier Tore.“

Gestern Montag wurde aber bereits wieder das Training aufgenommen, um morgen dann gegen Rapperswil-Jona an Punkte zu kommen. Der direkte Verfolger in der Tabelle ist nur vier Punkte hinter den FCA-Frauen hinterher. Und Thun kann mit einem Sieg gegen Zürich weiter davonziehen.

„Wir dürfen sie nicht unterschätzen“

„Meiner Meinung nach steht Rapperswil in der Tabelle zu weit hinten. Diese zwei Male, an denen wir sie geschlagen haben, habe ich sie als bessere Mannschaft angesehen. Nur weil wir jetzt vier Punkte vorne liegen heisst das nicht, dass wir das Spiel auf die leichte Schulter nehmen können“, sagt Grütter.

Er spricht vor allem den starken Angriff an, den er bei den Gästen sieht. Ausserdem fehlen den FCA-Frauen mit Schwaller, Storr und Pilgrim immer noch drei Teamstützen, auf die nicht gesetzt werden kann. Grütter meint dazu: „Wenn dir in einem Team 30% der Stammspieler fehlen, dann ist das nicht einfach. Auch wenn wir ein breites und gut aufgestelltes Kader haben.“

Um dem Team ein wenig Erholung zu bieten, lässt Grütter das heutige Abendtraining ausfallen. „Ich habe das Gefühl, dass einige Spielerinnen müde sind und eine Pause gebrauchen können. Für die jungen Spielerinnen ist diese Doppelbelastung natürlich auch nicht einfach.“

Ausserdem empfängt man ja nicht nur Rapperswil am Mittwoch, sondern fährt am Samstag auch noch nach Worb, um dort Punkte abzuholen. Doch dazu berichten wir erst in den kommenden Tagen. Was aber klar ist: Ein Sieg gegen Rapperswil muss her, um sich von Thun in der Tabelle nicht abhängen zu lassen.