2. Liga inter

Nur an der Effizienz mangelt es beim SC Zofingen

Zuweilen spektakulär, aber nicht immer effizient: Der SC Zofingen (hier Rafed Bayazi) vergab viele Möglichkeiten. Otto Lüscher

Zuweilen spektakulär, aber nicht immer effizient: Der SC Zofingen (hier Rafed Bayazi) vergab viele Möglichkeiten. Otto Lüscher

Knapper 3:2-Heimsieg des SC Zofingen über Kilchberg-Rüschlikon. Im letzten Heimspiel des Jahres wurde Zofingen der Favoritenrolle gerecht. Da die Thutstädter aber zahlreiche Grosschancen vergaben, mussten sie bis zum Schluss zittern.

Nach einer ausgeglichenen Startphase fanden die Einheimischen gegen die «Seebuben» immer besser ins Spiel. Nachdem Matteo Muscia in der 14. Minute den Führungstreffer vergab, sah sich SCZ-Trainer Nino Lombardi bereits zur ersten Auswechslung veranlasst. Bei einem Fallrückzieher verletzte sich Dario Dussin, welcher durch Antonio Aiello ersetzt wurde. In der 22. Minute fiel der verdiente Führungstreffer für die Gastgeber. Gregory Gemperle legte den Ball auf für Oliver Jonjic, welcher aus 18 Metern zum 1:0 traf.

Zofingen war in der Folge die spielbestimmende Equipe und wurde kurz vor der Pause mit dem zweiten Treffer belohnt. Im Anschluss an einen Corner von Dominik Sieber landete das Leder auf dem Fuss von Jonjic, welcher mit dem achten Saisontreffer seine Skorerqualitäten erneut unter Beweis stellte. Doch die Freude über das 2:0 war nur von kurzer Dauer. Noch vor der Pause profitierten die Zürcher von einer Nachlässigkeit in der SCZ-Hintermannschaft. Marco Peduzzi liess mit dem Anschlusstreffer die Gäste wieder hoffen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Zofingen das Tempo. Unter der Regie von Jonjic erabeiteten sich die Gastgeber ein klares spielerisches Übergewicht im Mittelfeld. Keine drei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als der frei stehende Matteo Muscia nach schöner Vorarbeit von Gemperle seine Farben mit 3:1 in Front schoss. Angriff um Angriff rollte nun Richtung Zürcher Gehäuse, doch der vorentscheidende vierte Treffer wollte nicht fallen. Immer wieder scheiterten die Gastgeber an der vielbeinigen Gästeabwehr oder am starken Torhüter Adrian Ryser. Auf der Gegenseite sorgte Sven Frick erneut für den Anschlusstreffer. Statt eines klaren und diskussionslosen Erfolgs musste Zofingen bis zum Schlusspfiff bangen, um die drei Punkte über die Zeit zu retten. «Mit 29 Torschüssen hätten wir diesen Match vorzeitig entscheiden sollen, doch liess die Effizienz zu wünschen übrig», sagte Nino Lombardi, «in der Mannschaft ist noch eine leichte Anspannung spürbar, jedoch stimmten die Einsatzbereitschaft, der Kampfgeist sowie die Laufbereitschaft.» Nach der überraschenden 2:4-Heimniederlage von Red Star Zürich gegen Olten rückte Zofingen mit dem Sieg bis zu drei Punkte zum Tabellenführer auf.

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