Schwingen
Nordwestschweizerischer Schwingerverband baut auf der Basis des Eidgenössischen auf

Am Kick-off des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes wurden die nächsten Ziele definiert: Beim diesjährigen Unspunnenfest und beim Eidgenössischen Schwingfest 2019 sollen die Schwinger gute Leistungen erbringen. Schrittweise will man sich an das höhere Niveau herantasten.

Raymond Stalder
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Die 30 Kaderschwinger des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes am Kick-off.

Die 30 Kaderschwinger des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes am Kick-off.

Zur Verfügung gestellt

Der Nordwestschweizerische Schwingerverband (NWSV) lud die 30 Kaderschwinger zum Kick-off-Abend auf den Berg ob Läufelfingen ein. Mit diesem Abend läutete der Technische Leiter Stefan Strebel die NWSV-Kadertrainings und Teambildungsabende in Hinblick auf das traditionelle Unspunnenschwinget vom Sonntag 27. August 2017 ein.

Guido Thürig sprach vor den versammleten Schwingern über die Gedanken der Technischen Kommission des NWSV. Rückblickend habe in Estavayer am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) eine Superstimmung geherrscht, positiv, leistungsfördernd, so wie man es geplant habe. Als Team zusammen auf das Fest hinzuarbeiten, im Sägemehl schwinge dann jeder für sich, aber trotzdem für den Verband.

So wurde in Estavayer mit fünfmaligem eidgenössisches Eichenlauf (und viermal lag man nur ein Viertelpunkt dahinter) eine gute Basis gelegt, auf der der NWSV weiter aufbauen kann.

Der Mentaltrainer Jörg Wetzel liess das vergangene Jahr mit dem tollen Erfolg am Eidgenössischen Revue passieren und betonte die Gruppenarbeit: Teamarbeit sei Arbeit, geben und nehmen gehörten dazu, mittragen und unterstützen, sich selber im Fokus zu haben, aber die Gruppe auch insgesamt weiterzubringen.

Diese Arbeit geht auf dem Weg Richtung Unspunnen 2017 und ESAF 2019 in Zug weiter. Am Unspunnen selber können voraussichtlich 14 Athleten des NWSV starten, ein Kampfrichter die Gänge richten und jemand soll als Ersatzkampfrichter gemeldet werden.

Weiterentwicklung im Fokus

Der Verband stellt die Bergfeste in den Vordergrund. Wer im 2017 einen Bergkranz macht, der ist dabei. Im Moment hat der NWSV 16 aktive Spitzenschwinger, welche einen solchen erschwungen haben.

Sich an einem Bergfest zu behaupten, braucht einiges, weil das Niveau höher ist. Das möchte der NWSV angehen, um dann am Unspunnen gute Leistungen vollbringen. Da es dort keine Kränze zu ergattern gilt, geht es um den Sieg, den Schlussgang zu erreichen und um den dritten Platz.

Da haben aber die anderen Teilverbände auch noch mitzureden. Als eher kleiner Verband will sich der NWSV dennoch nicht verstecken: Er will seinen Teil des Kuchens einfordern. Schritt für Schritt tastet er sich an höhere Ziele und das höhere Niveau heran, alles im Fokus auf das ESAF in Zug.

So steht die Weiterentwicklung im Team im Fokus, sowie das Bestehen an schwierigen Festen, auf grosser Bühne aufzutreten und dann noch gute Leistungen zu erbringen.

An der Delegiertenversammlung vom Sonntag in Therwil wurde die wichtige finanzielle Rückendeckung und das Vertrauen in den Vorstand und die Funktionäre bestätigt.

Die schwingerische Arbeit im Schwingkeller in Aarau leitet Guido Thürig mit Thomas Notter zusammen. Sobald die neuen Schwinghalle in Solothurn fertig gebaut ist, werden einige Trainings auch dort stattfinden. In Bad Ramsach wird weiterhin gemeinsam an der mentalen Stärke gearbeitet.

So ist man fast in allen Kantonen an der Arbeit für das Team NWSV.